
Wohnungsbau: Ifo-Institut meldet deutlich schlechtere Stimmung
Stärkster Rückgang seit vier Jahren Ifo-Institut meldet deutlich schlechtere Stimmung im Wohnungsbau Die Unternehmen im Wohnungsbau schauen laut einer Ifo-Umfrage deutlich skeptischer auf die kommenden Monate. Dabei...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Stärkster Rückgang seit vier Jahren Ifo-Institut meldet deutlich schlechtere Stimmung im Wohnungsbau Die Unternehmen im Wohnungsbau schauen laut einer Ifo-Umfrage deutlich skeptischer auf die kommenden Monate. Dabei geht es auch um Sorgen vor Engpässen bei wichtigen Materialien. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Wohnungsbau nahe München Foto: Malin Wunderlich / dpa Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich im April massiv verschlechtert. Das entsprechende Barometer für das Geschäftsklima fiel von minus 19,3 Punkten im Vormonat auf minus 28,4 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Die Einzelheiten
Das ist der stärkste Rückgang seit vier Jahren, als der russische Einmarsch in die Ukraine belastete. In den Jahren 2023 und 2024 war das Geschäftsklima mit Werten teils zwischen minus 40 bis um die minus 60 Punkten insgesamt jedoch noch schlechter. Vor allem die Erwartungen der Unternehmen trübten sich laut der aktuellen Umfrage nun deutlich ein, aber auch die laufenden Geschäfte wurden schlechter beurteilt.
»Die geopolitische Unsicherheit belastet inzwischen auch den Wohnungsbau in Deutschland«, deutete der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, das Ergebnis. »Mit fragilen Lieferketten und steigenden Finanzierungskosten kommen mehrere Risiken gleichzeitig auf den Bau zu. « Mehr zum Thema Folge des Irankriegs: Baubranche meldet steigende Kosten für Hausbau Idee von Lars Klingbeil: Wie der Bund zum Wohnungsbauer werden soll Die Sorgen über mögliche Probleme bei der Versorgung mit wichtigen Vorprodukten nehmen den Angaben nach wieder zu.
Im April berichteten 9,2 Prozent der Unternehmen von Einschränkungen bei der Materialversorgung. Zuvor hatte der Wert über zwei Jahre lang nur bei rund einem Prozent gelegen. Betroffen sind insbesondere Grundstoffe.
Was Experten sagen
»Im laufenden Geschäft ist die Situation noch unverändert«, sagte Wohlrabe. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenige Aufträge berichten, blieb mit 43,8 Prozent nahezu unverändert. Die Stornierungsquote blieb ebenfalls stabil bei 10,8 Prozent.
Mehr zum Thema Baufinanzierung: Jetzt droht Immobilienkäufern der Zinsschock Von Henning Jauernig Absurde Baukosten, hohe Mieten: Solvent, zuverlässig – warum Paulina und Jonas trotzdem keine Wohnung finden Zuletzt hatte der deutsche Wohnungsbau deutlich mehr Baugenehmigungen erhalten. Die Zahl stieg im Februar um 24,1 Prozent zum Vorjahresmonat auf 22. Der krisengeplagte Wohnungsbau hatte 2025 die Trendwende geschafft: Nach drei Minus-Jahren in Folge stieg die Zahl der Baugenehmigungen erstmals wieder.
Höhere Zinsen und Materialkosten hatten in den drei Vorjahren viele Bauherren abgeschreckt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





