
Deutsche Umwelthilfe: Fast eine Million Stadtbäume in Deutschland verschwunden
Hitze-Check 2026 Deutsche Umwelthilfe beklagt massiven Verlust von Stadtbäumen Fast eine Million Stadtbäume sind in Deutschland seit 2018 verschwunden. So verlieren Städte natürlichen Hitzeschutz und sind schlecht auf...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Hitze-Check 2026 Deutsche Umwelthilfe beklagt massiven Verlust von Stadtbäumen Fast eine Million Stadtbäume sind in Deutschland seit 2018 verschwunden. So verlieren Städte natürlichen Hitzeschutz und sind schlecht auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mannheims Fernsehturm als Silhouette im Abendlicht der untergehenden Sonne Foto: Uwe Anspach / dpa Während die Temperaturen in Deutschland steigen, schrumpft der Bestand an Stadtbäumen deutlich. Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sind zwischen 2018 und 2025 bundesweit fast eine Million Bäume in Städten verschwunden.
Die Einzelheiten
Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation spricht von einer alarmierenden Entwicklung und sieht die Kommunen unzureichend auf zunehmende Hitzeperioden vorbereitet. Für ihren aktuellen »Hitze-Check« hat die DUH 195 Städte mit mehr als 50. 000 Einwohnern untersucht.
Bewertet ist unter anderem die Zahl der Stadtbäume, die Belastung der Bevölkerung durch Hitze sowie die Ausweitung versiegelter Flächen wie Straßen oder Plätze. Die Bundesgeschäftsführerin der DUH Barbara Metz warnte bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin vor einem Verlust des natürlichen Hitzeschutzes. Stadtgrün sei keine bloße Verschönerung des öffentlichen Raums, sondern eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit und Lebensqualität.
Offenburg und Mannheim: »Hitze-Hotspots«Besonders kritisch bewertet die Umwelthilfe die Situation in Offenburg und Mannheim. Die beiden Städte werden in der Untersuchung als Hitze-Hotspots eingestuft. Positiv hervor hebt die Organisation dagegen lediglich Kiel und Wuppertal.
Was Experten sagen
Insgesamt fällt die Bilanz der Untersuchung ernüchternd aus: 149 der 195 untersuchten Städte erhielten eine »Gelbe Karte«. Nur sieben Kommunen erreichen nach Angaben der DUH einen Baumbestand von mindestens 30 Prozent. Dieser Wert gilt als wissenschaftlich empfohlener Richtwert für die sogenannte Baumbeschirmung.
Zu den Städten, die diesen Wert erreichen, zählen auch Hamburg und Berlin. Mehr zum Thema Maßnahmen gegen extreme Hitze: In der Stadtverwaltung sprechen sie von »Fast-Food-Bäumen« Von Guido Kleinhubbert Hohe Temperaturen, viel Beton: In Süddeutschland ist die Hitzebelastung besonders groß Satellitendaten: Waldverlust in Deutschland massiver als bisher angenommen Die Umwelthilfe verweist auf die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitze. Stadtbäume könnten die Temperaturen auf Gehwegen um bis zu zwölf Grad senken.
Angesichts der steigenden Zahlen hitzebedingter Todesfälle fordert die Organisation verbindliche Vorgaben für mehr Stadtgrün bei Neubauten und Sanierungsprojekten. Kritik richtet die DUH auch an die Bundesregierung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





