
Drogen in Europa: EU-Bericht warnt vor neuen Substanzen und jungen Tätern
Jahresbericht der EU-Drogenagentur Drogenmafia wirbt immer mehr Jugendliche an Die Drogenagentur der EU hat in ihrem Jahresbericht erschreckende Entwicklungen veröffentlicht: Drogenbanden rekrutieren demnach verstärkt...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Jahresbericht der EU-Drogenagentur Drogenmafia wirbt immer mehr Jugendliche an Die Drogenagentur der EU hat in ihrem Jahresbericht erschreckende Entwicklungen veröffentlicht: Drogenbanden rekrutieren demnach verstärkt junge Menschen. Außerdem kommen in rasantem Tempo neue Substanzen auf den Markt. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zollbeamte mit Kokainbeuteln Anfang Juni Foto: Rolf Vennenbernd / dpa Europäische Drogenbanden setzen zunehmend Jugendliche für den Handel mit Rauschgift, aber auch für Gewalttaten ein. Junge Menschen vor allem aus sozial benachteiligten Vierteln würden von der Mafia für Einschüchterungen, Körperverletzungen und sogar als Auftragskiller angeworben, heißt es im Jahresbericht 2026 der EU-Drogenagentur (EUDA) .
Die Einzelheiten
Kriminelle Hintermänner stellten Planung, Waffen, Geld und Transport bereit. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X. com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird.
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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Die Anwerbung im Rahmen von sogenannten Gewalt-als-Dienstleistung-Modellen läuft nach Angaben der Experten teilweise über soziale Medien. Diese Entwicklung ist nach Einschätzung der Behörde mit Sitz in Portugals Hauptstadt Lissabon Teil eines komplexer und gefährlicher werdenden Drogenmarktes, auf dem immer neue und oft hochwirksame Substanzen auftauchen.
Was Experten sagen
Diese neuen Substanzen kommen in hoher Geschwindigkeit auf den Markt, während traditionelle Drogen wie Cannabis, Kokain und Heroin weiterhin weitverbreitet sind. Im vergangenen Jahr wurden in Europa erstmals 50 neue psychoaktive Substanzen registriert. Insgesamt überwacht die Agentur inzwischen 1050 solcher Stoffe.
»Die Drogenmärkte entwickeln sich rasant weiter, und die Vielfalt der Substanzen auf den Straßen Europas wird immer unvorhersehbarer«, warnte EUDA-Direktorin Lorraine Nolan. Dadurch steige das Risiko, dass Menschen hochwirksame Drogen konsumierten, ohne dies zu wissen. Tausende Drogentote in EuropaVor allem neue synthetische Opioide bereiten den Experten Sorge.
Diese hochwirksamen Stoffe können bereits in geringen Mengen lebensgefährlich sein. Opioide, meist in Kombination mit anderen Substanzen, sind nach wie vor die häufigste Ursache drogenbedingter Todesfälle in Europa. Die EUDA schätzt, dass es 2024 mindestens 7600 Todesfälle (2023: knapp 7500) durch Überdosierung gab, bei denen größtenteils mehrere Substanzen im Spiel waren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





