
Kokain: Bande soll tonnenweise Drogen nach Europa geschmuggelt haben
Festnahmen in Deutschland und den Niederlanden Bande soll tonnenweise Kokain nach Europa geschmuggelt haben Ermittler haben zahlreiche Objekte einer international agierenden Drogenbande durchsucht. Sie soll jahrelang...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Festnahmen in Deutschland und den Niederlanden Bande soll tonnenweise Kokain nach Europa geschmuggelt haben Ermittler haben zahlreiche Objekte einer international agierenden Drogenbande durchsucht. Sie soll jahrelang Kokain nach Europa geschleust haben. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen.
12 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Beutel mit Kokain bei einer Pressekonferenz des Zolls Anfang Juni Foto: Rolf Vennenbernd / dpa Eine Drogenbande soll mehrere Jahre lang tonnenweise Kokain über Scheinfirmen nach Europa geschmuggelt und damit Millionengewinne gemacht haben.
Die Einzelheiten
27 Wohn- und Geschäftsräume in Hessen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden seien deshalb durchsucht worden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, das Zollfahndungsamt und die Polizei mit . Dabei wurden drei Tatverdächtige im hessischen Herborn sowie in Amersfoort und Assen in den Niederlanden festgenommen. Bei den Festgenommenen handele es sich um zwei Niederländer im Alter von 59 und 56 Jahren sowie einen 53-jährigen türkischen Staatsangehörigen.
Beschuldigt seien zudem zwei weitere Menschen im Alter von 57 und 26 Jahren. Die beiden sind den Angaben zufolge aber bereits in Haft. Die Beschuldigten sollen zwischen Juni 2024 und Januar 2026 Teil einer international agierenden kriminellen Organisation gewesen sein.
Diese soll Kokain im Tonnenbereich aus Südamerika über Luftfracht und Containerschiffe eingeführt haben. Scheinfirmen in Niedersachsen und HessenDafür sollen Mitglieder der Organisation bereits bestehende Firmen faktisch übernommen und als Scheinfirmen genutzt haben, um den illegalen Kokainschmuggel zu verschleiern, hieß es. Die Firmen hatten demnach ihren Sitz in Braunschweig und Isernhagen in Niedersachsen sowie in Karben und in Dreieich in Hessen.
Was Experten sagen
Als Geschäftsführer waren den Ermittlungen zufolge Strohpersonen eingesetzt, die die Kokainlieferungen koordinierten. »Allein im Zeitraum von Februar 2025 bis Januar 2026 konnten vier Kokainimporte, die mutmaßlich der kriminellen Organisation zuzuordnen sind, im Umfang von insgesamt ca. 2,5 Tonnen mit einem Straßenverkehrswert von ca.
Euro in Luxemburg, Kolumbien und in Hamburg durch Zoll und Polizei angehalten und sichergestellt werden«, hieß es weiter. Die Beschuldigten sollen in unterschiedlicher Besetzung für die Lieferung von Kokain in den europäischen Raum verantwortlich sein. Der 59-Jährige soll als Gesellschafter und Geschäftsführer von eingesetzten Scheinfirmen, der 53-Jährige als Logistiker und der 26-jährige Beschuldigte als Koordinator für die Entladung des Kokains fungiert haben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





