
Kubicki kritisiert Friedrich Merz bei »Maischberger« Erwartungsmanagement als »unterirdisch«
Auftritt bei »Maischberger« Kubicki kritisiert Merz’ Erwartungsmanagement als »unterirdisch« Nach seiner Wahl zum FDP-Vorsitzenden übt sich Wolfgang Kubicki in außerparlamentarischer Opposition. In der ARD-Talkshow...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Auftritt bei »Maischberger« Kubicki kritisiert Merz’ Erwartungsmanagement als »unterirdisch« Nach seiner Wahl zum FDP-Vorsitzenden übt sich Wolfgang Kubicki in außerparlamentarischer Opposition. In der ARD-Talkshow »Maischberger« wirft er dem Bundeskanzler Defizite in Kommunikation und Regierungsführung vor. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wolfgang Kubicki in der ARD-Talkshow »Maischberger«, Berlin, 12. 2022 Foto: Thomas Bartilla / IMAGO / Future Image Der neue FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf kritisiert und ihm erhebliche Defizite in der politischen Kommunikation vorgeworfen.
Die Einzelheiten
In der ARD-Talkshow »Maischberger« sagt Kubicki über Merz: »Der kommuniziert unglaublich schlecht. « Auf die Frage, was ihn an der bisherigen Amtsführung des CDU-Politikers am meisten überrascht habe, verweist Kubicki auf dessen lange Zeit außerhalb der aktiven Politik. Merz wisse offenbar nicht mehr, »wie das Spiel funktioniert, also wie das System funktioniert.
« Besonders kritisch sieht der FDP-Chef den Umgang des Kanzlers mit Erwartungen: »Das Erwartungsmanagement ist unterirdisch. «Gleichzeitig zieht Kubicki einen Vergleich zu Merz’ Vorgänger Olaf Scholz (SPD), der bis zum Regierungswechsel die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP angeführt hatte. Der ehemalige Kanzler sei äußerst detailorientiert gewesen, so Kubicki, dessen Partei nach dem Scheitern der Ampel aus dem Bundestag geflogen ist.
Scholz sei besser als Merz gewesenScholz sei ein »Aktenfresser« gewesen und habe sich intensiv mit Sachfragen beschäftigt. »Er war wirklich im Detail, was man von Friedrich Merz nicht immer behaupten kann«, so Kubicki, der seit 2017 Vizepräsident des Bundestages war. Gerade diese mangelnde Detailversessenheit habe ihn überrascht.
Was Experten sagen
»Das habe ich definitiv nicht von Friedrich Merz erwartet«, sagt der neue FDP-Vorsitzende. Die jüngsten Angriffe von FDP-Chef Wolfgang Kubicki auf Bundeskanzler Friedrich Merz kommen nicht überraschend. Seit seiner Wahl zum Parteivorsitzenden Anfang Juni verschärft Kubicki den Ton gegenüber dem CDU-Chef kontinuierlich.
Mehr zum Thema Kanzler in der ARD: Merz schlägt im Streit mit Trump mildere Töne an Nach Neuwahl der Parteispitze: FDP meldet Mitgliederzuwachs Partei im Waltrend: Wer die FDP liebt, lässt sie in Ruhe sterben Eine Kolumne von Samira El Ouassil Auf dem FDP-Bundesparteitag in Berlin setzte er sich deutlich gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch und kündigte an, die Liberalen aus ihrer Krise zu führen und zu früheren Wahlerfolgen zurückzuführen. Parallel dazu profilierte sich Kubicki zunehmend als scharfer Kritiker des Kanzlers. Bereits im Mai sorgte er mit einer persönlichen Spitze für Aufsehen, als er Merz öffentlich als »Eierarsch« bezeichnete.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





