
Odyssee durch die Ostsee: Buckelwal-Kadaver wird zu Biodiesel verarbeitet
Nach der Odyssee durch die Ostsee Buckelwal-Kadaver wird zu Biodiesel verarbeitet Die Überreste des als »Timmy« oder »Hope« bekannt gewordenen Buckelwal-Weibchens enden teilweise in einer Fabrik. Einige Knochen landen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach der Odyssee durch die Ostsee Buckelwal-Kadaver wird zu Biodiesel verarbeitet Die Überreste des als »Timmy« oder »Hope« bekannt gewordenen Buckelwal-Weibchens enden teilweise in einer Fabrik. Einige Knochen landen im Museum. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zwei Container und ein Bagger stehen neben dem angespülten Buckelwal (Aufnahme vom 4. Juni) Foto: Fotoreport-DB / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Nach der Obduktion und dem Transport von Teilen des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals auf das Festland werden die Überreste des Tiers in einer dänischen Fabrik verwertet. Das bestätigte die Firma Daka Dänemark, die sich des Kadavers annimmt. In der Fabrik des Unternehmens in Randers werden die Überreste von Walen wie dem Buckelwal laut einem Sprecher zunächst in drei Bestandteile getrennt.
Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet. Das Fett – zum Beispiel aus der Speckschicht des Wals – wird in Biodiesel umgewandelt. Und alles andere – Knochen, Sehnen und Haut – wird zu einer Art Mehl verarbeitet, das als Biomasse zur Verbrennung in einer Zementfabrik endet.
Was Experten sagen
Der Buckelwal war vor einigen Wochen tot am Strand der dänischen Insel Anholt angespült worden. Die Obduktion des Tiers hatte vergangene Woche ergeben, dass der Wal ein Weibchen war. Die Todesursache blieb dagegen unklar.
Mehr zum Thema Wal-Obduktion in Dänemark: Ein leises Zischen, dann entweicht die Luft aus dem Kadaver Von Anholt berichten Jonathan Stock und Jonas Berndt (Fotos) Obduktion des Buckelwals: »Die Dänen sagen, das gehört zum Leben dazu« Deutsche Reporter in Dänemark: Männer, die auf einen toten Wal starren Von Christoph Scheuermann Bei der mehrstündigen Untersuchung war der Wal geöffnet und zerteilt worden. Ein Bagger hatte die Kadaverteile in vorbereitete Container gehievt. Am vergangenen Freitag waren die Überreste des Tiers vom Strand entfernt und am Montag abtransportiert worden.
Manche Knochen des Tiers kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Das Tier war ab Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet. Eine private Initiative hatte den sehr geschwächten Buckelwal Ende April mit einem Lastschiff Richtung Nordsee transportiert und dort später ausgesetzt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





