
Philippinen: Rund 1100 Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten nach schwerem Erdbeben
Dutzende Tote Mehr als tausend Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten auf den Philippinen Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer und Verletzten deutlich angestiegen. Hunderte Nachbeben...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Dutzende Tote Mehr als tausend Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten auf den Philippinen Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer und Verletzten deutlich angestiegen. Hunderte Nachbeben behindern die Bergungen. 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zerstörtes Gebäude in General Santos City im Süden der Philippinen Foto: Cerilo Ebrano / EPA Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist auf mindestens 37 gestiegen.
Die Einzelheiten
Zudem wurden mehr als 480 Menschen verletzt, vier weitere gelten als vermisst, wie Bernardo Rafaelito Alejandro vom Zivilschutz des südostasiatischen Inselstaats mitteilte. Die Behörden befürchten, dass die Opferzahlen weiter steigen werden. Das Beben der Stärke 7,8 war laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stärkste des Jahres.
Es hatte am frühen Montagmorgen die südliche Insel Mindanao erschüttert. Besonders betroffen war die Stadt General Santos City mit rund 700. 000 Einwohnern, die für ihre Thunfischindustrie bekannt ist.
Dort sowie in den umliegenden Provinzen stürzten Gebäude ein, Straßen und Brücken wurden beschädigt und die Stromversorgung fiel zeitweise aus. Bild vergrößern Hund aus Trümmern in General Santos City gerettet Foto: Jam Sta Rosa / Zu den beschädigten Einrichtungen gehörte auch der internationale Flughafen von General Santos City, ein wichtiger Knotenpunkt im Süden Mindanaos. Nach Angaben von Verkehrsminister Giovanni Lopez wurden der Kontrollturm und die Terminalgebäude beschädigt, die Start- und Landebahnen blieben jedoch intakt.
Was Experten sagen
Heftigstes Nachbeben mit einer Stärke von 6,7Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) registrierte laut der Nachrichtenagentur dpa und der Zeitung »Philippine Daily Inquirer « bisher rund 1100 teils heftige Nachbeben, welche die Rettungsarbeiten erschwerten. Das Heftigste hatte eine Stärke von 6,7. Nach Angaben des Zivilschutzes sind insgesamt rund 88.
000 Menschen von den Folgen des Bebens betroffen. 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und kamen in Evakuierungszentren oder bei Verwandten und Freunden unter. Bild vergrößern Zerstörte Gebäude in Calumpang Foto: Noel Celis / Tsunamiwarnungen wieder aufgehobenZunächst ausgegebene Tsunamiwarnungen für die Philippinen und Indonesien wurden bereits am Montag wieder aufgehoben.
In mehreren Küstengebieten waren kleinere Flutwellen registriert worden. Rettungskräfte und Soldaten bemühen sich derweil weiter, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen. Gesundheitsminister Ted Herbosa sagte dem Radiosender DZMM, beschädigte Straßen und Brücken erschwerten den Zugang.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




