
Russland und Belarus bekräftigen Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen
Drohkulisse gegen den Westen Russland und Belarus bekräftigen Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen Russland und Belarus betonen erneut ihre nukleare Einsatzbereitschaft: Zur Gewährleistung der Sicherheit seien beide...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Drohkulisse gegen den Westen Russland und Belarus bekräftigen Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen Russland und Belarus betonen erneut ihre nukleare Einsatzbereitschaft: Zur Gewährleistung der Sicherheit seien beide Länder jederzeit bereit, »alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen«, hieß es aus Moskau. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sarmat-Rakete: Screenshot aus einer vom russischen Verteidigungsministerium bereitgestellten Aufnahme Foto: Russian Defence Ministry Press Service / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Russland und Belarus haben ihre nukleare Drohkulisse im Ukrainekrieg verschärft. Beide Länder seien zur Gewährleistung ihrer Sicherheit »jederzeit bereit, alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen«, sagte der russische Vizeaußenminister Michail Galusin der regierungsnahen Zeitung »Iswestija«.
Man bleibe in ständiger Bereitschaft, um die Sicherheit des aus beiden Ländern bestehenden Unionsstaates zu gewährleisten. Mehr zum Thema Ukrainischer Gegenangriff: Jetzt herrscht auch in Moskau Panik Von Ann-Dorit Boy und Oliver Imhof Große Militärübung: Russland und Belarus trainieren Atomwaffeneinsatz Aufrüstung im Krieg gegen die Ukraine: Russland modernisiert Atomwaffensilos und setzt dabei auf deutsche Marken Galusin verwies darauf, dass Russland eine militärische Präsenz in Belarus unterhalte. Beide Staaten führten regelmäßig gemeinsame Übungen und Bereitschaftsprüfungen durch.
Diese Kooperation sei darauf ausgerichtet, »jeden potenziellen Aggressor« abzuschrecken, der die Sicherheit Russlands oder Belarus bedrohe. Die Aussagen fügen sich in eine Reihe von Drohungen aus Moskau ein, in denen seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder auf das russische Atomarsenal verwiesen wird. Präsident Wladimir Putin und andere Vertreter des Regimes haben bereits mehrfach angedeutet, dass Russland im Extremfall auch Nuklearwaffen einsetzen könnte, sollte es sich existenziell bedroht sehen.
Was Experten sagen
Gemeinsame Militärübung mit Zehntausenden SoldatenBelarus spielt in dieser Strategie eine zentrale Rolle. In dem autoritär regierten Land sind inzwischen russische taktische Atomwaffen stationiert, Moskau und Minsk haben wiederholt gemeinsame Übungen zum Einsatz solcher Waffen abgehalten. Erst in diesem Mai fand ein gemeinsames Militärmanöver mit Zehntausenden Soldaten statt.
Eine im vergangenen Jahr aktualisierte Militärdoktrin in Minsk bezeichnet die Stationierung russischer Nuklearwaffen als »wichtiges Element präventiver Abschreckung«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





