
Taucha: Geblitzter Feuerwehrmann muss doch kein Bußgeld zahlen
Gericht kippt Entscheidung Geblitzter Feuerwehrmann muss doch kein Bußgeld zahlen Weil er auf einer Einsatzfahrt geblitzt wurde, sollte ein Feuerwehrmann in Sachsen Bußgeld zahlen. Dagegen hat er sich nun erfolgreich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gericht kippt Entscheidung Geblitzter Feuerwehrmann muss doch kein Bußgeld zahlen Weil er auf einer Einsatzfahrt geblitzt wurde, sollte ein Feuerwehrmann in Sachsen Bußgeld zahlen. Dagegen hat er sich nun erfolgreich gewehrt. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Feuerwehrmann Ray Lange (rechts) mit Kollegen vor dem Amtsgericht Foto: Heiko Rebsch / dpa Ein Feuerwehrmann aus Taucha bei Leipzig hat sich erfolgreich gegen einen Bußgeldbescheid wegen einer Tempoüberschreitung auf einer Einsatzfahrt gewehrt. Das Amtsgericht Eilenburg sprach den 55-jährigen Ray Lange frei.
Die Einzelheiten
Die verkehrsrechtliche Anordnung für die Tempo-30-Zone sei nicht rechtens gewesen, begründete der Richter Peter Gottschaldt. Zudem sei die Überschreitung und die Nutzung der Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge hier eindeutig wegen der Fahrt zu einer Brandmeldung gegeben. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Mehr zum Thema Eklat in Sachsen: Feuerwehrmann bei Einsatz geblitzt – jetzt drohen Bußgeld und Fahrverbot Zwist in Taucha: Das sagt der Feuerwehrmann, der im Blaulichteinsatz geblitzt wurde. Und jetzt 340 Euro zahlen soll Ein Interview von Anna Ehlebracht Lange war Anfang Mai vergangenen Jahres auf der Fahrt zu einem Feuerwehreinsatz wegen einer Brandmeldung in einer Baustelle geblitzt worden. Die Stadt hatte daraufhin einen Bußgeldbescheid in Höhe von 369 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot verhängt.
Gegen den Bußgeldbescheid hatte der Feuerwehrmann Widerspruch eingelegt. Der Fall hatte für erhebliches Aufsehen gesorgt, weil der Betroffene nach 34 Jahren aus der freiwilligen Feuerwehr ausgestiegen war. Zudem hatten sich einige Kameraden angeschlossen und ebenfalls den Dienst beendet.
Lesen Sie hier, was Ray Lange dem SPIEGEL über seine Entscheidung gesagt hat.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




