
Tennis: Alexander Zverev soll nach Frage zu häuslicher Gewalt Interview abgebrochen haben
Gespräch mit »L’Équipe« Zverev soll nach Frage zu häuslicher Gewalt Interview abgebrochen haben Zwei Ex-Partnerinnen haben Alexander Zverev vor Jahren körperliche Übergriffe vorgeworfen, der Tennisprofi wurde nie...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gespräch mit »L’Équipe« Zverev soll nach Frage zu häuslicher Gewalt Interview abgebrochen haben Zwei Ex-Partnerinnen haben Alexander Zverev vor Jahren körperliche Übergriffe vorgeworfen, der Tennisprofi wurde nie verurteilt. Als ein Reporter ihn auf das Thema ansprach, hat der 29-Jährige offenbar reagiert. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Alexander Zverev Foto: Guglielmo Mangiapane / Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev soll ein Interview mit der französischen Sportzeitung »L’Équipe« nach seinem Sieg bei den French Open abgebrochen haben. Grund dafür sei die Frage, wie er nach seinem Triumph in Paris mit jenen Kritikern umgehe, die Zverev gegenüber wegen der einstigen Vorwürfe der häuslichen Gewalt gegen Ex-Partnerinnen Bedenken äußern.
Die Einzelheiten
Zverev habe empört reagiert und entgegnet: »Sie wissen doch, dass sich die Anschuldigungen als falsch herausgestellt haben? « Dann beendete er das Gespräch. So berichtet es die »L’Équipe« .
Auf eine Anfrage des SPIEGEL hat Zverev nicht reagiert. Zwei Ex-Freundinnen hatten in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen Zverev erhoben:2020 hatte ihm Olga Scharipowa physischen und mentalen Missbrauch vorgeworfen. Zverev wies das zurück, vor Gericht landete der Fall nicht.
Nach drei Jahren teilte die Spielervereinigung ATP mit, dass eine unabhängige Untersuchung keine ausreichenden Beweise für die Vorwürfe gefunden habe. Brenda Patea, die Mutter seines Kindes, hatte Zverev vorgeworfen, sie im Mai 2020 nach einem Streit im Treppenhaus an die Wand gedrückt und »kräftig« gewürgt zu haben. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhängte einen Strafbefehl gegen Zverev.
Was Experten sagen
Gegen die Geldstrafe von 450. 000 Euro legte Zverev Einspruch ein. Im Juni 2024 endete der Fall nach drei Prozesstagen ohne Urteil.
Details zur außergerichtlichen Einigung wurden nicht bekannt gegeben. Eine Sprecherin des Gerichts sagte: »Die Wahrheit bleibt offen. « Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das Interview habe in einer »unbeschwerten und sogar herzlichen« Atmosphäre während einer gemeinsamen Autofahrt stattgefunden, hieß es bei »L’Équipe«. Zverev habe über seinen langen Weg zum ersten Grand-Slam-Titel gesprochen, über die wichtigsten Menschen in seinem Leben, über seine Diabetes-Erkrankung. Doch dann brach Zverev, so schildert es die französische Sporttageszeitung, das Gespräch ab.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





