
Thomas Müller kritisiert Julian Nagelsmann für Kommunikation zu Manuel Neuer und Oliver Baumann
Ehemaliger Nationalspieler Müller findet Nagelsmanns Torhüter-Kommunikation »fragwürdig« Thomas Müller kann nachvollziehen, warum Bundestrainer Julian Nagelsmann auf Manuel Neuer statt auf Oliver Baumann im deutschen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ehemaliger Nationalspieler Müller findet Nagelsmanns Torhüter-Kommunikation »fragwürdig« Thomas Müller kann nachvollziehen, warum Bundestrainer Julian Nagelsmann auf Manuel Neuer statt auf Oliver Baumann im deutschen Tor setzt. Wie das Ganze abgelaufen ist, gefällt dem Ex-Nationalspieler aber weniger. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ex-Nationalspieler Thomas Müller Foto: Felix Hörhager / dpa Der frühere Nationalspieler Thomas Müller hält das Comeback seines alten Weltmeisterkollegen Manuel Neuer in der Fußballnationalmannschaft für richtig. Zugleich sieht er Versäumnisse in der Ansprache von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Die Einzelheiten
»Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war«, sagte er im ran-Interview : »Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar. « Eine »Degradierung« der vorherigen Nummer eins Oliver Baumann sehe er nicht: »Er muss ready sein und uns helfen, wenn wir ihn brauchen. « Bild vergrößern Manuel Neuer Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images Neuer, 40, zeige, »dass er, wenn er sich körperlich gut fühlt, aus meiner Sicht einfach die beste Figur im Tor macht«.
Dabei gehe es aber um Nuancen und »ein Gefühl. Und deswegen brauchen wir uns gar keine Sorgen machen«, sagt Müller. »Denn wir haben es ja gesehen: Baumann ist nicht nur von seinen Torwartfähigkeiten, sondern auch vom Kopf her so gut – wenn Manu nicht kann, dann ist er da.
« Müller, der einst als Spieler unter Nagelsmann beim FC Bayern spielte, ist mittlerweile in Toronto aktiv. Für die Nationalelf spielt er nicht mehr, das Turnier begleitet er aber als Experte bei MagentaTV. Baumann fand es »nicht ganz cool«Die Diskussion, wer im deutschen WM-Tor stehen soll, beschäftigte Fußball-Deutschland im Vorfeld der Kader-Nominierung für die Weltmeisterschaft.
Was Experten sagen
Nagelsmann plante ursprünglich mit Marc-André ter Stegen. Der verletzte sich aber. Daraufhin sagte der Bundestrainer, er setze auf Hoffenheim-Keeper Baumann.
Die Gerüchte um ein Comeback des eigentlich vor zwei Jahren zurückgetretenen Neuer rissen aber nie ab. Der Weltmeister von 2014 leistete sich zwar einige Patzer in der Rückrunde, zeigte bei Spielen gegen Real Madrid oder Paris Saint-Germain aber, dass er noch immer zur Weltklasse gehört. Nagelsmann vermied wochenlang ein Bekenntnis zu Baumann und ließ die Debatte laufen, ehe er sich für Neuer entschied.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





