
Westjordanland: Mehrere Staaten verhängen Sanktionen gegen israelische Siedler
Reaktion auf eskalierende Gewalt Mehrere Staaten verhängen Sanktionen gegen israelische Siedler Die Zahl der Gewalttaten gegen Palästinenser ist deutlich angestiegen, nun reagieren westliche Staaten. Gegen zahlreiche...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Reaktion auf eskalierende Gewalt Mehrere Staaten verhängen Sanktionen gegen israelische Siedler Die Zahl der Gewalttaten gegen Palästinenser ist deutlich angestiegen, nun reagieren westliche Staaten. Gegen zahlreiche israelische Siedler werden Einreisesperren verhängt, weitere Schritte nicht ausgeschlossen. 59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Israelische Soldaten stehen hinter einem Mann, der Palästinenser mit Steinen angreift Foto: Jaafar Ashtiyeh / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Zahlreiche westliche Staaten haben koordiniert Sanktionen gegen israelische Siedler im Westjordanland angekündigt.
Der Initiative hätten sich bislang Großbritannien, Frankreich, Kanada, Australien, Neuseeland und Norwegen angeschlossen, teilte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot mit. Die Staaten reagierten damit auf extremistische Gewalttaten und eine Verschlechterung der Sicherheitslage in dem Gebiet. Frankreich habe zudem ein Einreiseverbot gegen den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, erklärte Barrot auf der Plattform X.
Auch vier Anführer von Siedlerorganisationen sowie 21 gewalttätige Siedler seien von diesem Schritt betroffen. Die Staatengruppe warnte, sie sei zu weiteren Schritten bereit, sollte die israelische Regierung nicht unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um die Situation vor Ort zu verbessern. Bild vergrößern Ein Palästinenser durchsucht die Wracks von ausgebrannten Fahrzeugen im Westjordanland Foto: Jaafar Ashtiyeh / Ziel der Sanktionen sei es, die finanzielle Unterstützung zu erschweren, die es extremistischen Siedlergruppen bislang erlaube »mit Straffreiheit« im Westjordanland zu agieren, hieß es in einer Erklärung der britischen Regierung.
»Die Landnahme und Gewalt durch israelische Siedler ist illegal und eine fundamentale Bedrohung für die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung, für langfristigen Frieden und Sicherheit für Palästinenser und Israelis«, so ein Redemanuskript der britischen Außenministerin Yvette Cooper, die sich noch heute im Parlament in London äußern soll. Gewalttaten durch Siedler hätten ein Rekordniveau erreicht, »das gezielt darauf abzielt, palästinensische Häuser und Lebensgrundlagen im Westjordanland zu zerstören«, hieß es weiter. Die dafür verantwortlichen Personen müssten juristisch verfolgt und Beschränkungen für die palästinensische Wirtschaft aufgehoben werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





