
WhatsApp muss andere KI-Anbieter zulassen
EU-Zwangsmaßnahme WhatsApp muss andere KI-Anbieter zulassen Wer auf WhatsApp einen KI-Assistenten nutzen will, dem bleibt derzeit kaum eine andere Wahl als die konzerneigene »Meta AI«. Jetzt greift die EU-Kommission...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: EU-Zwangsmaßnahme WhatsApp muss andere KI-Anbieter zulassen Wer auf WhatsApp einen KI-Assistenten nutzen will, dem bleibt derzeit kaum eine andere Wahl als die konzerneigene »Meta AI«. Jetzt greift die EU-Kommission ein: Meta hat fünf Tage Zeit, den Zugang für Drittanbieter zu öffnen. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Das WhatsApp-Logo auf einem Smartphone Foto: Thomas Trutschel / IMAGO Die EU-Kommission zwingt den Messengerdienst WhatsApp, KI-Assistenten anderer Anbieter in der Europäischen Union wieder kostenlos zuzulassen. Der US-Konzern Meta, zu dem WhatsApp gehört, müsse die einstweiligen Maßnahmen innerhalb von fünf Werktagen umsetzen.
Die Einzelheiten
Das teilte die EU-Kommission mit. Man fürchte ansonsten »ernsthaften und nicht wiedergutzumachenden Schaden« für den Wettbewerb im wachsenden Markt für universelle KI-Assistenten. Dort hätten kleinere Anbieter und neue Marktteilnehmer derzeit die Chance, etablierte Großunternehmen herauszufordern.
Parallel untersucht die Behörde weiter, ob der Konzern mit den Einschränkungen gegen EU-Wettbewerbsrecht verstößt. Andere Anbieter wurden ausgeschlossenDie EU-Kommission wacht in der EU über die Einhaltung des Wettbewerbsrechts. Sie untersucht den Fall seit Dezember 2025.
Hintergrund ist, dass Meta im vergangenen Oktober Drittanbietern den Zugang zu Schnittstellen sperrte, über die Unternehmen ihre Dienste mit WhatsApp verknüpfen. Das Vorgehen führt laut EU-Kommission dazu, dass für Nutzerinnen und Nutzer nur Metas eigene KI (»Meta AI«) zur Verfügung stehe. Nachdem die Kommission schon einmal mit Zwangsmaßnahmen gedroht hatte, öffnete Meta im März den Zugang zwar formal wieder, führte jedoch eine Gebühr ein.
Was Experten sagen
Dies werten die Wettbewerbshüter in Brüssel als faktische Fortsetzung der Zugangssperre. Die nun gefallene Entscheidung verpflichte Meta, den Zugang zu denselben Bedingungen wiederherzustellen, die vor dem 15. Mehr zum Thema Verwirrung wegen Kettenbrief: Nein, »ab Samstag« gibt es keine gravierende Änderung bei WhatsApp Von Markus Böhm Volkshochschulkurs zu Social Media: Erraten Sie, wofür das Vulkan-Emoji steht?
🌋 Aus dem virtuellen Raum berichtet Florian Kistler Trotz Gerichtsurteil: Meta wirft Spionagefirma aus Israel erneuten Angriff auf WhatsApp-Nutzer vor WhatsApp ist für KI-Unternehmen ein wichtiger Zugangspunkt zu Verbrauchern in Europa, teilte EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera mit. »Mit der heutigen Entscheidung bewahren wir auch die Wahlfreiheit der Bürger in ganz Europa hinsichtlich der KI-Assistenten, die sie mit WhatsApp nutzen möchten, ohne dass diese Entscheidung für sie getroffen wird.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





