
WM 2026 in Mexiko-Stadt: Polizei findet Sprengsätze bei Lehrerprotesten
Kurz vor WM-Start Polizei findet Sprengsätze bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt In Mexiko wird am Donnerstag die Fußball-WM eröffnet, doch die Proteste von Lehrkräften dauern an. Vor wenigen Tagen stürzten sie...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Kurz vor WM-Start Polizei findet Sprengsätze bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt In Mexiko wird am Donnerstag die Fußball-WM eröffnet, doch die Proteste von Lehrkräften dauern an. Vor wenigen Tagen stürzten sie Fußballstatuen, nun spitzt sich die Lage zu. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern In Mexiko gehen zurzeit die Lehrer auf die Straße Foto: Luis Barron / eyepix / ZUMA Press Wire / dpa Fußball-WM Liveticker Ergebnisse Spielplan Teams Alle Artikel Wenige Tage vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft hat die Polizei bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt Sprengstoff sichergestellt. In einem Bus von anreisenden Demonstranten seien 59 Sprengsätze entdeckt worden, teilte das Innenministerium mit.
Die Einzelheiten
»Wir befürworten friedliche Demonstrationen, aber die Bevölkerung darf durch den Einsatz von Sprengkörpern bei Protesten nicht gefährdet werden«, sagte der Staatssekretär für Menschenrechte im Innenministerium, Arturo Medina. Welche Sprengkörper die Polizei gefunden hat, ist bislang nicht bekannt. Proteste seit mehreren TagenSeit Tagen demonstrieren radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform.
Sie blockieren Hauptstraßen in Mexiko-Stadt und haben im historischen Zentrum der Hauptstadt ein Zeltlager errichtet. Vor wenigen Tagen stürzten demonstrierende Lehrkräfte bereits riesige Statuen von Spielern. »Wenn es keine Lösung gibt, rollt der Ball nicht«, stand in roter Graffiti-Schrift auf einer der Statuen.
Die fünf Meter hohen Plastikfiguren von Spielern aus aller Welt säumen die Allee Paseo de la Reforma. Die Demonstranten rissen drei dieser Statuen mithilfe von Seilen um, zogen ihnen die Trikots aus und verbrannten die Jerseys. Dabei handelte es sich um die Figuren von Spanien, Belgien und Frankreich.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Eine umgestürzte Statue in Mexiko-Stadt Foto: Henry Romero / Präsidentin Claudia Sheinbaum bezeichnete die Demonstration, die zu Straßensperrungen führte, damals zunächst als friedlich. In einer Regierungserklärung wurde zudem zur Wiederaufnahme des Dialogs aufgerufen. Mehr zum Thema Zehn Tage vor der Fußball-WM: Mexikos Polizei setzt Tränengas an Fanmeile gegen Demonstranten ein Kurz vor Weltmeisterschaft: Lehrkräfte stürzen Fußballstatuen in Mexiko-Stadt Ein Teil der Lehrergewerkschaft hatte zuvor zu dem Protest aufgerufen, der bereits am Montag vor einer Woche für Unruhen gesorgt hatte.
Die Polizei hatte dabei einen Marsch mit Tränengas aufgelöst. Mit einem Konzert und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika wird am Donnerstag die Fußball-WM in Mexiko-Stadt eröffnet.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





