Kanada: Stadtrat von Ottawa streicht Trump-Avenue aus dem Stadtplan
Seitenhieb in Richtung Washington Kanadas Hauptstadt schafft die Trump-Avenue ab Die Menschen in Kanada gelten gemeinhin als eher höflich. Doch Donald Trump treibt sogar sie an ihre Grenzen. Im Nachbarschaftsstreit mit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Seitenhieb in Richtung Washington Kanadas Hauptstadt schafft die Trump-Avenue ab Die Menschen in Kanada gelten gemeinhin als eher höflich. Doch Donald Trump treibt sogar sie an ihre Grenzen. Im Nachbarschaftsstreit mit den USA hat sich der Stadtrat von Ottawa nun eine besondere Gemeinheit einfallen lassen.
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Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern Straßenschild für die Trump-Avenue in Ottawa (im August 2026) Foto: Patrick Doyle / Mit der Trump-Avenue in Ottawa ist es vorbei: Der Stadtrat der kanadischen Hauptstadt beschloss einstimmig, die nach dem US-Präsidenten benannte Straße in einem Wohngebiet umzubenennen. Er möge den Gedanken nicht, dass es »in unserer Stadt irgendetwas gibt, das den Namen von Donald Trump trägt, der seine Feindseligkeit gegenüber Kanada gezeigt hat«, erklärte Ottawas Bürgermeister Mark Sutcliffe am Mittwoch (Ortszeit). Die Trump-Avenue befindet sich in einem begrünten Wohngebiet von Ottawa namens Central Park, in dem viele Straßennamen einen Bezug zu New York haben, der Heimatstadt des US-Präsidenten.
Die Bewohner des Gebiets sollen nun eine Arbeitsgruppe bilden, um einen neuen Namen für ihre Straße zu finden. Eine Umbenennung soll dann im kommenden Jahr stattfinden. Zwischen Kanada und den USA ist in den vergangenen Monaten ein Handelsstreit eskaliert, Washington und Ottawa überziehen sich gegenseitig mit hohen Zöllen (mehr dazu hier ).
Was Experten sagen
Im Zuge dieses Konflikts verfügte Trump unlängst, den zwischen den beiden Ländern liegenden Ontariosee in »Amerikasee« umzubenennen, was von kanadischer Seite entschieden zurückgewiesen wird. Trump hatte den nördlichen Nachbarn der USA zudem immer wieder mit Überlegungen provoziert, Kanada zum 51. Bundesstaat der USA zu machen.
EU und Kanada nähern sich weiter an – Trump grummeltAls Konsequenz nähert sich Kanada immer weiter der EU an. Kanadas Premierminister Mark Carney zeigte sich zuletzt offen für die Idee einer Art EU-Sondermitgliedschaft für sein Land. »Wir begrüßen diesen Vorstoß«, sagte der liberale Politiker Mitte September in einer Rede vor dem Europäischen Parlament.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



