Stablecoin-Boom: Droht Banken der Abfluss von Einlagen?

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Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Stablecoins Stablecoin-Studie: Warum Banken gelassen bleiben könnenBIZ-Studie Stablecoin-Boom: Droht Banken der Abfluss von Einlagen? Verlieren Banken ihre Einlagen an Stablecoins? Eine neue Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich liefert erstmals Zahlen dazu und kommt zu einem überraschenden Fazit.
von Ludwig Schlick 20. 2026 Teilen USDC-Kurs0,891508 €-0. 01 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: shutterstock | Die BIZ hat untersucht, wie Sparzinsen und Stablecoin-Wachstum zusammenhängen KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Stablecoins könnten das Geschäftsmodell klassischer Banken beeinflussen, doch neue Daten zeigen eine beruhigende Tendenz.
Marktdynamik
â³Ein minimaler Anstieg der Einlagenzinsen hat spürbare Auswirkungen auf das Wachstum der Stablecoin-Marktkapitalisierung. â³Erhalte tägliche frische Analysen zu allen Top-Coins Zur Kursanalyse Bedrohen Stablecoins tatsächlich das Geschäftsmodell klassischer Banken? Nach monatelangen Warnrufen legt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erstmals belastbare Daten dazu vor.
Für die Branche dürfte das Ergebnis beruhigend sein, denn die Kontrolle liegt offenbar weiterhin bei den Geldinstituten selbst. Die Ökonomen Rashad Ahmed und Iñaki Aldasoro werteten für ihr Arbeitspapier Wochendaten von Januar 2019 bis Juni 2025 aus. Dabei berücksichtigten sie den Bitcoin-Kurs, die Renditen von US-Staatsanleihen sowie die allgemeine Lage an den Finanzmärkten.
Lest auch Comeback geschafft? Krypto im Aufschwung: Das verraten die Quartalszahlen Ein Hundertstel Prozentpunkt genügt Der zentrale Befund, um den es sich letztendlich handelt, ist eine äußerst kleine Zahl. Steigen die durchschnittlichen Einlagenzinsen der US-Banken um einen einzigen Basispunkt, also um 0,01 Prozentpunkte, verlangsamt sich das Wachstum der Stablecoin-Marktkapitalisierung über die folgenden zehn Wochen bereits spürbar.
Auswirkungen auf die Märkte
Statt rund 15 Prozent wären es dann noch etwa 12 Prozent. Nach einer alternativen Berechnung der Autoren fällt der Effekt sogar dreimal so stark aus, das Wachstum sänke dann auf etwa sechs Prozent. Methodisch ist diese Variante allerdings angreifbar, wie die Forscher selbst einräumen.
Entscheidend ist in beiden Fällen: Der Stablecoin-Markt wächst langsamer, schrumpft aber nicht. Niemand tauscht seine Stablecoins zurück, nur weil die Sparzinsen ansteigen. Auffällig ist auch, dass der Zusammenhang bei Circles USDC deutlich stärker ausfällt als bei Tethers USDT, was die Autoren auf die engere Verbindung von USDC zu US-Nutzern zurückführen.
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