Stablecoin-Regulierung: Circle fordert Änderungen bei MiCA-Verordnung

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik Regulierung MiCA-Überprüfung: Circle fordert Stablecoin-ReformenNeue Vorschläge Stablecoin-Regulierung: Circle fordert Änderungen bei MiCA-VerordnungZwei Jahre nach Einführung der MiCA-Regeln fordert Circle gezielte Anpassungen bei den Reserveanforderungen für Stablecoins. Warum die EU-Kommission handeln sollte. von Tobias Zander 03.
2026 Teilen USDC-Kurs0,888140 €0. 00 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Stablecoin-Emittent Circle äußert sich kritisch zum Status quo bei MiCA Der Stablecoin-Emittent Circle hat seine Stellungnahme zur gezielten Konsultation der Europäischen Kommission bezüglich der Überprüfung der MiCA-Verordnung eingereicht. Als Emittent der größten unter MiCA zugelassenen US-Dollar- und Euro-E-Geld-Token zieht das Unternehmen nach zwei Jahren praktischer Betriebserfahrung Bilanz: Zwar habe das Regelwerk der EU zunächst einen Vorsprung verschafft, da etwa 30 E-Geld-Token autorisiert wurden, jedoch seien derzeit nur drei der Top 25 globalen Stablecoins nach Marktkapitalisierung unter MiCA reguliert.
Marktdynamik
Circle schlägt daher gezielte Nachbesserungen vor, um die Wettbewerbsfähigkeit und Liquidität des europäischen Marktes zu stärken. Lest auch MiCA-Regulierung Wegen fehlender MiCA-Lizenz: Binance droht Ärger mit EU-Regulierern Ein wichtiger Punkt der Stellungnahme betrifft das Modell der Mehrfach-Emission. Dabei wird ein global zirkulierender Stablecoin von einer EU-Einheit gemeinsam mit einem ausländischen Gegenpart herausgegeben.
Laut Circle ist diese Struktur derzeit der einzige Weg, um globale Liquidität innerhalb des europäischen Regulierungsrahmens zu halten. Eine Einschränkung würde Nutzer dazu verleiten, auf unregulierte Offshore-Angebote auszuweichen, wodurch der durch MiCA beabsichtigte Schutz entfiele. Zudem empfiehlt das Unternehmen ein langfristiges Äquivalenz- und Anerkennungsregime für ausländisch regulierte Stablecoins nach dem Vorbild bestehender EU-Finanzmarktregelungen.
Überarbeitung der Stablecoin-Reserveanforderungen und Banken-Obergrenzen Kritik übt Circle auch an den aktuellen Reservevorschriften, die Emittenten verpflichten, mindestens 30 Prozent der Reservevermögenswerte als Bankeinlagen zu halten – bei signifikanten E-Geld-Token steigt dieser Wert auf 60 Prozent. Diese Vorgabe erhöhe das Kredit- und Gegenparteirisiko gegenüber dem Bankensektor. Circle schließt sich der Position der Europäischen Zentralbank an und fordert, die starre Mindesteinlagenquote durch eine flexiblere Mindestanforderung an die Vermögensliquidität zu ersetzen.
Außerdem spricht sich der USDC-Emittent für die Abschaffung zweier technischer Konzentrationsregeln aus: Die Obergrenze von 35 Prozent für Risikopositionen in einzelnen Staatsanleihen erschwere es Emittenten von Nicht-EU-Währungen, vorrangig Staatsanleihen hoher Qualität zu halten.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





