Bitcoin versus Zinsen: Warum US-Anleiherenditen den Kurs belasten

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Bitcoin und Zinsen: Warum Staatsanleihen den Kurs bremsenHöchststand seit 2002 Bitcoin versus Zinsen: Warum US-Anleiherenditen den Kurs belastenDie Inflation fällt milder aus als erwartet, aber trotzdem werfen US-Staatsanleihen so viel Zinsen ab wie seit 2002 nicht mehr. Für den Bitcoin-Kurs eine schwierige Gemengelage. von Philipp Baumgartner 02.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs75. 34 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Für die Fed-Sitzung am 28. Oktober rechnet der Markt inzwischen mehrheitlich mit unveränderten Leitzinsen Die Krypto-Leitwährung brauchte am Mittwoch keine Stunde, um auf die neuen US-Inflationsdaten zu reagieren.
Marktdynamik
Kurz nach der Veröffentlichung um 14:30 Uhr unserer Zeit sprang der Bitcoin-Kurs von rund 83. Am frühen Abend notierte er aber schon wieder unter 84. Länger hielt der Schwung nicht, und das lag an einer Entwicklung bei US-Staatsanleihen, die Bitcoin die ganze Woche über ausgebremst hat.
Die Zinserhöhung im Oktober wackelt Auslöser des kurzen Kurssprungs war der PCE-Preisindex für August, den das US-Statistikamt BEA am Mittwoch veröffentlichte. Er misst, wie stark die Preise für die Konsumausgaben der privaten Haushalte steigen, und ist das Maß, an dem die Fed ihr Inflationsziel von zwei Prozent ausrichtet. Im August stiegen die Preise demnach um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Analysten hatten mit 3,7 Prozent gerechnet, weil die BEA für Juli ebenfalls 3,7 Prozent gemeldet hatte, und so sah es zunächst nach sinkender Inflation aus. Die BEA hatte allerdings ihre Berechnungsmethode geändert und den Juli gleich mit neu berechnet. Nach der neuen Rechnung lag die Inflation schon im Juli bei 3,4 Prozent und ist im August damit gar nicht gesunken.
Auswirkungen auf die Märkte
An den Finanzmärkten reichte die Überraschung trotzdem für einen Stimmungswechsel. Das FedWatch-Tool der US-Börse CME berechnet aus den Preisen von Finanzprodukten, wie wahrscheinlich eine bestimmte Fed-Zinsentscheidung ist. Vor einer Woche lag die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung bei der Sitzung am 28.
Oktober noch bei 64,2 Prozent. Eine Zinserhöhung am 28. Oktober sehen Anleger nur noch mit 28,2 Prozent Wahrscheinlichkeit | Quelle: CME Group Am Freitagmorgen waren es lediglich noch 28,2 Prozent.
Auch etablierte Bankhäuser wie Goldman Sachs erwarten den nächsten Zinsschritt inzwischen erst im Dezember. Vom Tisch ist die Erhöhung damit aber noch nicht: Fed-Gouverneur Michael Barr sah in den vergangenen 20 Monaten nur zwei Monate, deren Daten zum Inflationsziel von zwei Prozent passten. US-Staatsanleihen so attraktiv wie seit 2002 nicht mehr Der Leitzins der Fed bestimmt vor allem, was kurzfristige Kredite kosten.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





