Ethereum vor radikalem Umbau: Vitalik Buterin kündigt Ende der klassischen Hard Forks an

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Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Ethereum Ethereum-Umbau: Hegotá wird letzter normaler Hard ForkNeue ETH-Roadmap Ethereum vor radikalem Umbau: Vitalik Buterin kündigt Ende der klassischen Hard Forks anFür Vitalik Buterin ist Ethereum schon heute mehr als nur eine Blockchain. Warum er das Netzwerk zu einem Weltcomputer umbauen will und Hard Forks bald Geschichte sein könnten. von Jan-Malte Minnerup 28.
2026 Teilen Ethereum-Kurs2. 13 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Nach Hegotá soll sich Ethereum zu einem kryptografischen Weltcomputer entwickeln Seit mehr als zehn Jahren entwickelt sich Ethereum über regelmäßige Hard Forks weiter. Geht es nach Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin, könnte diese Form der Weiterentwicklung allerdings schon bald an ihr Ende kommen und das für 2027 geplante Hegotá-Upgrade dürfte demnach der letzte Hard Fork des Netzwerkes in bekannter Form sein.
Marktdynamik
Warum Hegotá der letzte Hard Fork sein könnte In einem kürzlich veröffentlichen Beitrag beschreibt Buterin seine Vorstellung davon, wie Ethereum bis zum Ende des Jahrzehnts zu einem “kryptografischen Weltcomputer” werden soll. In Zukunft sollen kryptografische Beweise, neue Formen dezentraler Berechnung und deutlich stärkere Datenschutzmechanismen eine wesentlich größere Rolle spielen, weshalb die Bezeichnung Blockchain für das Netzwerk schon heute zunehmend unvollständig ist. Lest auch Krypto-Geschichte Zu viele Katzen für Ethereum: Wie CryptoKitties die Blockchain lahmlegten Mit dem Glamsterdam-Update im viertel Quartal 2026 und dem anschließenden Hegotá-Update Anfang 2027 stehen jedoch erst einmal noch zwei klassische Updates an.
Für die Zeit danach sind rekursive STARKs zur Weiterentwicklung von Ethereum vorgesehen, wofür formale Verifikationen sowie neue Konsensmechanismen zum Einsatz kommen sollen. Darüber hinaus arbeitet Ethereum an einer Absicherung seiner Infrastruktur gegen mögliche Angriffe durch leistungsfähige Quantencomputer und hat sich das Ziel gesetzt, bis Dezember 2029 vollständig quantensicher zu werden. Ethereum soll nicht mehr jede Berechnung wiederholen müssen Noch stärker könnte sich verändern, wie Ethereum Transaktionen überprüft.
Bislang beruht die Sicherheit einer Blockchain zu einem großen Teil darauf, dass zahlreiche unabhängige Rechner dieselben Berechnungen nachvollziehen. Diese Wiederholung sorgt jedoch für eine begrenzte Skalierbarkeit des Netzwerkes, weshalb Buterin langfristig auf kryptografische Beweise setzen möchte. Mit PeerDAS existiert dazu auch schon ein erster Ansatz, bei dem Stichproben zur Überprüfung der Verfügbarkeit von Daten ausreichen und nicht mehr der komplette Datensatz heruntergeladen werden muss.
Im Zuge der jüngsten Verschnaufpause am Krypto-Markt korrigierte fiel auch Ethereum-Kurs wieder leicht zurück. Im Moment des Schreibens notiert die zweitgrößte Kryptowährung bei rund 2.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





