Stablecoin-Fragmentierung: “Keiner der großen Player hat Interesse an Interoperabilität”

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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Meinung Interview Stablecoin Chaos: Was die Payment-Adoption zurückhältPre-SWIFT-Moment Stablecoin-Fragmentierung: “Keiner der großen Player hat Interesse an Interoperabilität”Visa, Stripe, Société Générale, Revolut: alle bauen ihre eigenen Stablecoin-Infrastrukturen. Anton Titov, CEO von Plexo, sagt: Genau das ist das Problem. Der Markt stehe dort, wo Banken vor 1973 standen.
Ein Gespräch über Wolkenkratzer ohne Straßen und den fehlenden SWIFT-Moment der Krypto-Ära. von Sven Wagenknecht 07. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs68.
Marktdynamik
04 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock, Bildmontage | Plexo CEO Anton Titov kritisiert im Gespräch mit BTC-ECHO die zunehmende Fragmentierung des Stablecoin-Marktes KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Rund 390 Milliarden US-Dollar an Stablecoin-Zahlungen wurden 2025 abgewickelt, was nur 0,02 Prozent des weltweiten Zahlungsvolumens entspricht. â³Die Fragmentierung des Marktes erschwert die Interoperabilität zwischen verschiedenen Stablecoins und Blockchains. â³ Rund 390 Milliarden US-Dollar an “echten” Stablecoin-Zahlungen haben Unternehmen, Konsumenten und Institutionen 2025 abgewickelt.
Das entspricht gerade einmal 0,02 Prozent des weltweiten Zahlungsvolumens, wie eine Analyse von McKinsey und Artemis zeigt. Gemeint sind tatsächliche Zahlungen, nicht Handelsvolumen, interne Transfers oder andere Onchain-Transaktionen. Mit der wachsenden Nutzung entsteht allerdings ein Problem.
Stablecoins laufen auf unterschiedlichen Blockchains, haben unterschiedliche Emittenten und müssen verschiedene regulatorische Anforderungen erfüllen. Banken und Zahlungsanbieter können deshalb nicht automatisch Geld von einem System ins andere bewegen. Genau darum geht es bei Interoperabilität.
Auswirkungen auf die Märkte
Stablecoin-Interoperabilität scheitert auch an wirtschaftlichen Interessen Anton Titov, CEO von Plexo, einem Stablecoin-Koordinations-Netzwerk, hält ausgerechnet diese fehlende Verbindung für eines der größten Probleme des Marktes: “Keiner der großen Player hat Interesse an Interoperabilität. Es fehlt der wirtschaftliche Anreiz. ” Visa baut mit seiner Visa-Stablecoin-Plattform eine eigene Infrastruktur, Stripe und Paradigm haben mit Tempo eine eigene Blockchain entwickelt.
Dazu kommen Stablecoin-Angebote von unter anderem Société Générale, Revolut, AllUnity und Western Union sowie Qivalis. Um diese Fragmentierung zu verringern, baut Plexo eine neutrale Koordinationsschicht für regulierte Finanzinstitute wie Banken, Zahlungsdienstleister sowie On- und Off-Ramp-Anbieter. Die Teilnehmer können passende Gegenparteien finden, Compliance-Nachweise wiederverwenden und Zahlungsflüsse koordinieren.
Plexo verwahrt oder transferiert dabei keine Kundengelder: Die Institute prüfen einander nach ihren eigenen Vorgaben und wickeln die Zahlung direkt über die von ihnen gewählten Rails und Liquiditätsanbieter ab.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





