KI-Agenten könnten Banken die günstigen Einlagen abgraben

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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Investment DeFi Gefahr durch KI-Agenten: Chefökonom warnt vor BankansturmGefahr für die Banken? KI-Agenten könnten Banken die günstigen Einlagen abgrabenEin Chefökonom der Wall Street warnt vor einem Bankansturm, den niemand bemerkt. Warum KI-Agenten ein scherwiegendes Problem verursachen könnten.
von Ludwig Schlick 01. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs74. 40 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Torsten Slok sieht die günstigen Einlagen der Banken in Gefahr Keine Panik vor den Filialen, keine langen Schlangen am Geldautomaten: Der nächste Bankansturm könnte völlig lautlos ablaufen.
Marktdynamik
Torsten Slok, Chefökonom des Vermögensverwalters Apollo Global Management, veröffentlichte am Sonntag einen Essay mit dem Titel: „Is an agentic bank run coming? Dabei beschreibt der Experte ein Szenario, in welchem nicht Menschen ihr Erspartes abheben, sondern Software im Hintergrund das Geld automatisch verlagert. Aktuell verzinsen sich Girokonten in den USA im Schnitt mit 0,1 Prozent, Sparkonten mit 0,4 Prozent.
Herausforderer wie Revolut oder Wealthfront locken dagegen mit erheblich höheren Zinsen zwischen 3 und 5 Prozent. Bei einem Guthaben von 10. 000 US-Dollar stehen also rund 300 bis 500 US-Dollar Ertrag im Jahr mageren zehn US-Dollar bei der traditionellen Hausbank gegenüber.
Fintechs zahlen ein Vielfaches dessen, was Banken auf Einlagen bieten, Quelle: Apollo Bislang scheitert die Umschichtung in erster Linie am Aufwand. Diese Hürde nimmt eine neue Generation von KI-Agenten den Anlegern nun aber ab. Software wie Metas Assistent Muse analysiert Angebote und schichtet Geld eigenständig um.
Auswirkungen auf die Märkte
Anstehende Rechnungen bleiben gedeckt, da die Systeme das Kapital rechtzeitig auf das Girokonto zurückholen. Warum traditionelle Banken besorgt sind Würden Haushalte das flächendeckend tun, verlören die Banken einen großen Teil ihrer günstigen Einlagen. Weil das Kreditgeschäft auf diese günstigen Einlagen angewiesen ist, warnt Slok davor, dass die Stabilität des gesamten Finanzsystems erschüttern werden könnte.
Dieselbe Sorge, ausgelöst von verzinsten Stablecoins statt autonomen KI-Agenten, trieb US-Bankenverbände zur Offensive gegen die Krypto-Branche. Verzinstes Digitalgeld sauge dem klassischen Bankensystem die Einlagen ab, so ihr Vorwand. Dieser Protest trug mit dazu bei, dass der Clarity Act Mitte September im Senat zumindest vorerst scheiterte.
Was Slok als Vorgehen der Zukunft zeichnet, gehört im Krypto-Markt aber bereits zum Alltag. Citi und Coinbase stellten diese Woche Geschäftskonten vor, auf denen Dollar-Guthaben automatisch zu Stablecoins werden. Nutzer kassieren dort bis zu 3,75 Prozent Zinsen, während traditionelle Konten kaum Rendite abwerfen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





