Künstliche Intelligenz: Anthropic wirft chinesischen KI-Rivalen Schummelei vor
Künstliche Intelligenz Anthropic wirft chinesischen KI-Rivalen Schummelei vor Günstige KI aus China weckt Zweifel an den Marktchancen großer US-Anbieter wie Anthropic. Das Unternehmen berichtet nun von dreisten...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Künstliche Intelligenz Anthropic wirft chinesischen KI-Rivalen Schummelei vor Günstige KI aus China weckt Zweifel an den Marktchancen großer US-Anbieter wie Anthropic. Das Unternehmen berichtet nun von dreisten Tricksereien chinesischer Konkurrenten. Dabei seien sensible Daten aus Russland in die USA gelangt.
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Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern Anthropic-Logo: Fast 300. 000 Kundenanfragen aus China Foto: Andrej Sokolow / dpa Die KI-Firma Anthropic wirft chinesischen Rivalen vor, Anfragen von Nutzern heimlich zu ihr umgeleitet zu haben, statt sie mit der eigenen Software zu beantworten. Dadurch seien zum Teil auch Daten staatlicher Stellen aus China und Russland in Systemen der US-Firma gelandet, schreibt Anthropic in einem ausführlichen Bericht zu Versuchen unerlaubter Nutzung.
So habe jemand Aufnahmen von Überwachungskameras unter anderem aus der Umgebung von Standorten der chinesischen Armee hochgeladen, mit dem Ziel, das Verhalten einer bestimmten Person in den Videos zu analysieren. Der Nutzer ging dabei davon aus, dass die Anfrage von der chinesischen KI-Software Kimi der Firma Moonshot ausgeführt wird. Kimi ließ sie jedoch von Anthropics Claude erledigen, wie es in dem Bericht heißt.
Was Experten sagen
Allein in einem Zeitraum von zehn Tagen habe Kimi fast 300. 000 Kundenanfragen nicht selbst, sondern von Claude beantworten lassen, berichtet Anthropic. Dafür sei ein Netzwerk aus 5380 Fake-Accounts genutzt worden.
Auch russisches Militär betroffenAuch die noch bekanntere chinesische KI DeepSeek fiel laut Anthropic mit solchen Tricks auf. Das habe unter anderem dazu geführt, dass zur US-Firma Anfragen mit Daten einer Behörde aus dem Umfeld des russischen Verteidigungsministeriums umgeleitet wurden. Darin enthalten gewesen seien auch gültige Einwahldaten für eine Datenbank der russischen Regierung.
Die Vorwürfe werfen einen Schatten auf das Ansehen der chinesischen KI-Branche. Seit Anfang vergangenen Jahres hatten die günstigen KI-Modelle von DeepSeek und Moonshot wiederholt für Beben an der Börse gesorgt. Anleger zweifelten zeitweise an den Geschäftsaussichten amerikanischer KI-Labore wie Anthropic und des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, weil der Eindruck entstand, dass leistungsstarke Künstliche Intelligenz mit deutlich weniger Aufwand trainiert werden könne.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



