Zugunglück in Spanien: Der Schock sitzt tief

In Spanien sitzt der Schock tief über das zweite schwere Zugunglück auf der Hochgeschwindigkeitszugstrecke zwischen Madrid und Andalusien. Mindestens 68 Menschen verloren bei dem Unglück in der Region Toledo ihr Leben....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. In Spanien sitzt der Schock tief über das zweite schwere Zugunglück auf der Hochgeschwindigkeitszugstrecke zwischen Madrid und Andalusien. Mindestens 68 Menschen verloren bei dem Unglück in der Region Toledo ihr Leben. Mittwochabend 20 Uhr - Spanien schweigt.
Eine Schweigeminute in Madrid, in Barcelona im Nordosten des Landes, wie auch in Sevilla im Südwesten und in Adamuz - erst vor zehn Monaten starben hier 46 Menschen bei einem Hochgeschwindigkeitszugunglück. In Urda bei Toledo, dem aktuellen Unglücksort: Sprachlosigkeit, Fassungslosigkeit, Trauer. Zur Katastrophe führte ein technischer Defekt.
Die Einzelheiten
Und offenbar auch eine Fehleinschätzung. mehr Urda ist ein kleiner Ort mit knapp zweieinhalbtausend Einwohnern in der Region Toledo. Hier versucht am Nachmittag der Priester José Manuel Pastrana, den Schrecken in Worte zu fassen.
Der Seelsorger war seit 10 Uhr morgens an der Unglücksstelle. Er beschreibt die Situation als unfassbar: "Mit Schwerverletzten, mit Verletzten, die Trost suchten. Menschen, die aus nicht betroffenen Waggons ausstiegen.
Die hatten zwar keinen körperlichen, aber einen enormen seelischen Schmerz angesichts des Ausmaßes einer Tragödie, die einfach erschütternd ist. " Erschüttert ist auch Tangui Binier. Er sagt, er sei Stammgast auf der Strecke, saß im Zug des privaten Unternehmens Iryo, der nach einem Ausfall des Sicherheitssystems auf freier Strecke stand, auf den dann ein zweiter Zug mit hoher Geschwindigkeit auffuhr.
Was Experten sagen
"Da waren Menschen, die eingeklemmt waren, Menschen mit schrecklichen und allen denkbaren Verletzungen. Es war furchtbar, ehrlich gesagt eine sehr harte Erfahrung. Aber ich danke all denen, die uns geholfen haben.
" So etwas dürfe in Spanien nicht passieren, fügt er hinzu. Weiter oben im Ort ist die Umgebung einer Schule abgesperrt, drinnen wandern Menschen umher, die nach Angehörigen suchen. Betreut unter anderem von Mitarbeitern des Roten Kreuzes wie Daniel Losada: "Letztlich ist das als zentrale Anlaufstelle für Angehörige gedacht, eine Informationsstelle, wo die Dienste zusammengefasst sind, die sie unterstützen und ihnen hoffentlich auch ein wenig emotionale Sicherheit geben können.
" Etwa Menschen, denen es bisher nicht gelungen sei, Kontakt zu vermissten Angehörigen aufzunehmen. Viele Personen seien direkt evakuiert und in Krankenhäuser oder Gesundheitszentren gebracht worden. Es sei derzeit kompliziert und manchmal sehr schwierig, Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die sich in einem Krankenhaus befänden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



