
Adam Back entwarnt: Quantencomputer bedrohen Bitcoin noch lange nicht
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Bitcoin 1 Minute
Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Adam Back: Quantencomputer bedrohen Bitcoin noch lange nicht"Uninformiertes Rauschen" Adam Back entwarnt: Quantencomputer bedrohen Bitcoin noch lange nichtAdam Back hält die Panik der Bitcoin-Community vor Quantencomputern für überzogen. Im Gegenteil: Der Blockstream-CEO ist äußerst bullish. von Philipp Baumgartner 24.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs66. 21 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock/picture alliance, Fotomontage | Bitcoin und die Angst vor Quantencomputer: Wie real ist die Bedrohung? Die Debatte über mögliche Angriffe durch Quantencomputer hat in der Bitcoin-Community zuletzt deutlich an Fahrt aufgenommen.
Marktdynamik
Für Adam Back fällt die Reaktion vieler Marktteilnehmer jedoch zu alarmistisch aus. Auf der Paris Blockchain Week 2026 hat der Hashcash-Erfinder und Blockstream-CEO ein deutlich nüchterneres Bild der technologischen Realität gezeichnet. Die Gefahr existiert aus seiner Sicht zwar theoretisch.
Ein praktisch relevanter Angriff auf Bitcoin liege aber noch Jahrzehnte entfernt. Die zugrunde liegende Hardware bewegt sich weiterhin im Bereich experimenteller Forschung. Zwar haben unterschiedliche Systeme und Methoden zur Fehlerkorrektur Fortschritte gemacht.
Von einer einsatzfähigen Infrastruktur könne jedoch keine Rede sein. Back verweist vor allem auf die enorme technische Komplexität moderner Quantencomputer. Die Systeme benötigen stabile Umgebungen, hohe Rechenpräzision und aufwendige Fehlerkorrekturen.
Auswirkungen auf die Märkte
Selbst die fortschrittlichsten Projekte großer Technologiekonzerne und Forschungseinrichtungen arbeiten bislang mit begrenzter Skalierung. Für einen Angriff auf Bitcoin wären nach aktuellen Schätzungen Millionen stabiler physischer Qubits nötig. Davon ist die Branche noch weit entfernt.
Industrie arbeitet längst an Lösungen Parallel dazu läuft die technische Vorbereitung bereits. Das US-Standardisierungsinstitut NIST hat schon im August 2024 erste Standards für kryptografische Verfahren veröffentlicht, die auch Angriffen durch Quantencomputer standhalten sollen. Ziel ist der schrittweise Übergang zu sogenannten postquantenresistenten Verfahren.
Auch die Industrie arbeitet längst an konkreten Lösungen. Mit SHRINCS entsteht bei Blockstream Research ein kompakterer Ansatz für quantensichere Signaturen. Anfang März 2026 hat nach Unternehmensangaben die erste entsprechende Transaktion auf der Liquid-Sidechain stattgefunden.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




