
Autoverkäufe in China brechen ein
Autoverkäufe in China brechen ein Seit einigen Monaten gehen die Absatzzahlen von Neuwagen auf dem chinesischen Markt deutlich zurück. Das hat Folgen für alle Autohersteller. vorlesen Druckansicht 16 Kommentare lesen...
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Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: Autoverkäufe in China brechen ein Seit einigen Monaten gehen die Absatzzahlen von Neuwagen auf dem chinesischen Markt deutlich zurück. Das hat Folgen für alle Autohersteller. vorlesen Druckansicht 16 Kommentare lesen Bei Nio gibt man sich angesichts der aktuellen Zahlen gelassen: „Für Nio stehen langfristige Trends im Vordergrund und nicht kurzfristige Marktschwankungen.
“ Im Bild: Nio EL6 (Test) (Bild: Martin Franz / heise Medien) 09:23 Uhr Lesezeit: 5 Min. Autos Von dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Autoverkäufe in China brechen ein Warum die Zahlen einbrechen Wirtschaftslage angespannt Volkswagen bemerkt Druck Wie Chinas Hersteller den Druck lindern So blicken Experten in die Zukunft In China wurden im Mai nur noch rund 1,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einem Minus von 22 Prozent verglichen mit demselben Vorjahresmonat.
Technische Details
Zwischen Januar und Mai sanken die Verkäufe zudem um fast 20 Prozent gemessen am Wert desselben Vorjahreszeitraums, wie aus Daten des chinesischen Verbands für Personenkraftwagen (CPCA) hervorgeht. Dazu zeigt sich ein klarer Trend: Der Exportanteil steigt stetig, die Verkäufe im Inland sinken. Weiterlesen nach der Anzeige Bislang galt China als Markt mit Wachstumsaussichten.
Die Annahme beruhte auch darauf, dass die Mittelschicht und damit die Zahl kaufkräftiger Kundschaft mit einem potenziellen Autowunsch wächst. Laut staatlichen Medien gelten mehr als 400 Millionen der 1,4 Milliarden Einwohner Chinas als Teil der Mittelschicht. Schätzungen gingen bislang davon aus, dass diese Zahl bis 2030 deutlich steigen wird.
Warum die Zahlen einbrechen CPCA-Generalsekretär Cui Dongshu argumentiert, dass vor allem der Rückzug staatlicher Hilfen den Absatz belaste. Hinzu kämen die hohen Benzinpreise seit dem Beginn des US-Iran-Kriegs Ende Februar und die schwache Kaufkraft vieler Verbraucher. Die Entwicklung verlief dabei in zwei Stufen.
Branchenfolgen
Seit Jahresbeginn litt besonders die in China als „Neue Energieautos“ (NEV) bezeichnete Gruppe der Elektromobilität – Elektroautos und Plug-in-Hybride – unter den zurückgefahrenen Kaufanreizen. Seit Beginn des Kriegs und den gestiegenen Kraftstoffpreisen verschob sich der Druck dann zu klassischen Verbrennern. Laut der Internationalen Energieagentur könnten hohe Ölpreise den globalen E-Auto-Boom mittelfristig sogar zusätzlich befeuern, da Länder verstärkt auf Kaufprämien für Elektrofahrzeuge setzen dürften.
Diese Entwicklung zeigt sich grundsätzlich auch in China: Allein im Mai brachen die Verkäufe von Neuwagen mit Verbrennungsmotor um 39 Prozent ein, während NEVs nur noch einstellig im Minus lagen. Parallel stieg ihr Anteil am Pkw-Markt auf mehr als 60 Prozent. In der EU erreichten Elektroautos bis April 2026 fast 20 Prozent Marktanteil, während Verbrenner zweistellig einbrachen.
Wirtschaftslage angespannt „Chinesische Kunden sind extrem preissensitiv und reagieren auf solche Änderungen sehr stark“, sagt die deutsche Autoexpertin Beatrix Keim.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





