Bitcoin zeigt Stärke – während sich die Lage zuspitzt

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Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Bitcoin zeigt Stärke – während sich die Lage zuspitztMakro-Ausblick Bitcoin zeigt Stärke – während sich die Lage zuspitztBitcoin trotzt der Zinswende der Fed – doch am Anleihemarkt wächst der Druck. Warum die Marke von fünf Prozent jetzt zum Stresstest für den Krypto-Markt werden könnte. von Philipp Baumgartner 21.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs75. 40 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Wer gibt nach der Fed-Zinserhöhung die Richtung vor? Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins zum ersten Mal seit Juli 2023 angehoben – und Bitcoin hat den Schritt zur Bewunderung vieler Investoren beinahe regungslos hingenommen.
Marktdynamik
Am Anleihemarkt ging es derweil unruhiger zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen durchbrach innerhalb weniger Tage zweimal die Marke von 5 Prozent. Das Problem: Ein gelassener Krypto-Markt und ein nervöser Anleihemarkt vertragen sich selten auf Dauer.
Die Zinserhöhung war das kleinere Signal Die Federal Reserve hob vergangene Woche den Leitzins einstimmig um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4 Prozent an. 16 der 19 Mitglieder des Offenmarktausschusses erwarten zudem noch in diesem Jahr mindestens einen weiteren Hike. Fed-Chef Kevin Warsh beschrieb die Anhebung als Rücknahme einer Dosis geldpolitischer Unterstützung.
Goldman Sachs rechnet bereits mit einer weiteren Erhöhung im Oktober. Die Märkte preisen über zwölf Monate rund 100 Basispunkte an Anhebungen ein, den September eingerechnet. Markets are currently pricing a total of 102bps of hikes (including September) over the next 12M pic.
Auswirkungen auf die Märkte
com/YimU6Dadoy— Mike Zaccardi, CFA, CMT 🍖 (@MikeZaccardi) September 17, 2026 Diese Auswirkungen könnten vor allem die Krypto Leitwährung treffen. Bitcoin wirft keine laufenden Erträge ab, hat somit keinen “Cashflow”. Mit jedem Zinsschritt steigen deshalb seine Opportunitätskosten, also der Zins, auf den Anleger beim Halten verzichten.
Dass der Kurs kaum reagierte, spricht dafür, dass der Schritt längst im Preis steckte und der Markt dieses Szenario bereits fix eingepreist hat. Ölpreis schlägt durch Der Anlass für die Straffung der Geldpolitik liegt an der Zapfsäule. WTI-Rohöl kostet rund 101 US-Dollar je Barrel, Diesel erreichte laut dem Automobilclub AAA mit 6,40 US-Dollar je Gallone einen neuen Rekord.
Puffer gibt es kaum: Die strategische Ölreserve der USA ist laut EIA-Daten auf den tiefsten Stand seit 1982 geschrumpft. Lest auch Das Marktumfeld kippt Bitcoin ausgebremst: Ist das der Anfang vom nächsten Inflationsschock? Teures Öl verteuert zunächst Tanken und Heizen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





