
Bundeswehr: Bundestag verlängert Einsätze in Bosnien und im Kosovo
Eufor Althea und KFOR Bundestag verlängert Bundeswehreinsätze in Bosnien und im Kosovo Für ein weiteres Jahr bleiben deutsche Soldaten in Bosnien und im Kosovo stationiert. Insgesamt sollen rund 450 Einsatzkräfte im...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Eufor Althea und KFOR Bundestag verlängert Bundeswehreinsätze in Bosnien und im Kosovo Für ein weiteres Jahr bleiben deutsche Soldaten in Bosnien und im Kosovo stationiert. Insgesamt sollen rund 450 Einsatzkräfte im Rahmen eines internationalen Militäreinsatzes an beiden Orten weiter für Stabilität sorgen. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Abzeichen der NATO-Mission KFOR im Kosovo am Ärmel einer Bundeswehrsoldatin Foto: Sina Schuldt / dpa Die Bundeswehr beteiligt sich weiter am internationalen Militäreinsatz in Bosnien und Herzegowina. Der Bundestag verlängerte am Donnerstagabend das Mandat für die EU-Mission Eufor Althea.
Die Einzelheiten
Bis zu 50 deutsche Soldatinnen und Soldaten sollen dort die Einhaltung des Friedensabkommens von Dayton überwachen, mit dem im Jahr 1995 der Bosnienkrieg beendet wurde. Gegenwärtig befinden sich dort 36 Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Die Verlängerung gilt dem Antrag zufolge für ein Jahr, also bis zum 30.
Konkrete Stationierungsorte in Bosnien oder Herzegowina sind hingegen darin nicht vorgeschrieben. Weiterführung der Verbindungsbüros in BosnienEufor Althea ist seit 2004 die militärische EU-Operation in Bosnien und Herzegowina. Sie knüpft an das Dayton-Friedensabkommen von 1995 an und soll helfen, den Friedensprozess im Land zu sichern.
Die Sicherheitslage in Bosnien wird von den Verantwortlichen allerdings nach wie vor als »volatil« eingeschätzt. Konkret unterhält die Truppe vor Ort sogenannte Verbindungsbüros. Diese dienen durch Gespräche mit der Bevölkerung und den Behörden auch als Frühwarnsystem für den Fall neuer Spannungen.
Was Experten sagen
Seit dem Ende des Bosnienkriegs (1992–1995) vor mehr als 30 Jahren besteht Bosnien-Herzegowina aus zwei Landesteilen. Die Föderation Bosnien-Herzegowina (FBIH) ist das Gebiet, in dem vor allem Bosniaken und Kroaten leben. Die Republika Srpska (RS) wird vorwiegend von ethnischen Serben bewohnt.
Die beiden Verwaltungseinheiten sind weitgehend eigenständig in Bereichen, die nicht die Außen-, Währungs-, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik betreffen. Einsatz im Kosovo als Zeichen an MoskauAußerdem erneuerte der Bundestag auch das Mandat für die Nato-Mission KFOR im Kosovo. Mit einer Dauer von mittlerweile 27 Jahren ist das der am längsten andauernde Auslandseinsatz der Bundeswehr.
Als Personalobergrenze ist unverändert eine Zahl von 400 deutschen Einsatzkräften vorgesehen. Sie sollen die Stabilität des Landes sichern, in dem es immer wieder zu Spannungen zwischen der albanischen und der serbischen Volksgruppe kommt. Die deutsche Beteiligung an der Nato-Mission KFOR im Kosovo wurde in den vergangenen Jahren immer wieder personell aufgestockt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





