CFTC lockert Regeln: Krypto-Apps bekommen mehr Spielraum

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Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik Regulierung CFTC lockert Regeln: Krypto-Apps bekommen mehr SpielraumZugang wird leichter CFTC lockert Regeln: Krypto-Apps bekommen mehr SpielraumDie US-Behörden warten nicht länger auf ein neues Gesetz. Besonders für Entwickler von Krypto-Software fällt nun eine wichtige Hürde. von Josip Filipovic 18.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs70. 22 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Werden weitere Lockerungen folgen? Die US-Derivateaufsicht CFTC lockert die Regeln für Anbieter von Handelssoftware.
Marktdynamik
Unternehmen, die Nutzer lediglich technisch mit regulierten Derivatefirmen oder Börsen verbinden, sollen sich unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr als Einführungsbroker registrieren müssen. Für Krypto-Wallets und andere Apps könnte es dadurch deutlich leichter werden, Zugang zu regulierten Derivaten und Prognosemärkten anzubieten. @CFTC Staff Issues No-Action Position to Providers of Passive Software: CFTC (@CFTC) September 17, 2026 Die Erleichterung gilt allerdings nur für Anbieter, die sich auf eine passive Rolle beschränken.
Sie dürfen beispielsweise nicht selbst über Aufträge der Nutzer entscheiden oder deren Transaktionen aktiv steuern. Damit zieht die CFTC eine klare Grenze zwischen reiner Software und einem klassischen Finanzvermittler. CFTC lockert die Vorgaben Die neue Regel baut auf einer Ausnahme auf, die Phantom bereits im März erhalten hatte.
Damals durfte der Walletanbieter unter bestimmten Bedingungen Nutzer mit regulierten Terminhandelsfirmen und Börsen verbinden, ohne selbst als Einführungsbroker zugelassen zu sein. Nun öffnet die CFTC diesen Ansatz auch für weitere Anbieter. Lest auch Emittenten dürfen blockieren Nach dem Clarity-Act-Aus prescht die SEC mit neuen Krypto-Regeln vor Davon könnten vor allem Wallets und Handels-Apps profitieren, die ihren Nutzern Zugang zu Onchain-Derivaten oder Prognosemärkten geben wollen.
Auswirkungen auf die Märkte
Sie müssten dafür nicht automatisch dieselben regulatorischen Pflichten erfüllen wie Unternehmen, die direkt Aufträge vermitteln oder Kundengelder verwalten. “Dies beseitigt eine wichtige regulatorische Unklarheit, die Softwareinnovationen auf den Derivatemärkten bisher gehemmt hat”, erklärt Cody Carbone, CEO der Digital Chamber in einem Beitrag. Die Entscheidung kommt nur zwei Tage nach dem Rückschlag für den Clarity Act im Senat.
Danach hatten CFTC-Chef Michael Selig und SEC-Chef Paul Atkins angekündigt, bei der Krypto-Regulierung auch ohne neues Gesetz weiterzumachen. Die Behörde setzt nun einen ersten Teil davon um.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





