Chip-Exporte nach China: US-Regierung verschärft die Exportbeschränkungen
Die US-Regierung hat eine Lücke in den Exportbeschränkungen für die leistungsfähigsten Halbleiter geschlossen und erklärt, dass diese auch nicht an Unternehmen verkauft werden dürfen, deren Hauptsitz sich in China...
Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Die US-Regierung hat eine Lücke in den Exportbeschränkungen für die leistungsfähigsten Halbleiter geschlossen und erklärt, dass diese auch nicht an Unternehmen verkauft werden dürfen, deren Hauptsitz sich in China befindet. Das erfolgte per Mitteilung des Bureaus of Industry and Security (BIS), einer Teilbehörde des Handelsministeriums, vom Wochenende.
Darin wird klargestellt, dass für den Export von hoch entwickelten Computerbauteilen eine Lizenz benötigt wird, wenn sie an Firmen gehen sollen, deren Hauptsitz in sanktionierten Staaten wie China oder in Macao liegt. Die Stellungnahme legt nahe, dass dieses Schlupfloch bislang genutzt wurde, um solche Halbleiter letztlich doch nach China zu exportieren.
Es handelt sich um eine Klarstellung, also keine neue Regel.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





