Clarity Act gescheitert: Wie geht es mit der Krypto-Regulierung jetzt weiter?

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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Politik Regulierung Clarity Act gescheitert, was das für den Markt bedeutetKeine Einigung Clarity Act gescheitert: Wie geht es mit der Krypto-Regulierung jetzt weiter? Der US-Senat hat den Clarity Act blockiert. Damit bleibt offen, wer Kryptowährungen künftig reguliert.
Wie könnte es jetzt weitergehen? von Ludwig Schlick 16. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs65.
Marktdynamik
68 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Der Clarity Act hat die entscheidende Hürde im Senat verfehlt Der Clarity Act ist im US-Senat gescheitert. Die Abstimmung am Dienstag endete zwar knapp mit 49 zu 50 Stimmen, verfehlte jedoch die im Senat vorgeschriebene Hürde von 60 Stimmen. Diese wäre notwendig gewesen, um den Gesetzentwurf überhaupt weiterzubehandeln.
Wer Kryptowährungen in den USA künftig reguliert, bleibt somit vorerst offen. Was das Gesetz regeln sollte Der Clarity Act hätte festgelegt, welche Behörde in den USA für Kryptowährungen offiziell zuständig ist. Das Gesetz hätte dezentrale Token als digitale Rohstoffe eingeordnet und der Aufsichtsbehörde CFTC unterstellt.
Das hätte den jahrelangen Machtkampf mit der SEC auf einen Schlag gelöst. Lest auch Krypto-Regulierung vor der Abstimmung Clarity Act: Das steht für den Krypto-Markt heute auf dem Spiel Zuletzt legten die Republikaner am Sonntag eine überarbeitete Fassung über 630 Seiten vor. Nach Angaben von Senatorin Cynthia Lummis enthielt sie mehr als 120 von Demokraten geforderte Änderungen, darunter eine Ethikvereinbarung für Präsident, Vizepräsident, Kongressmitglieder und Bundesrichter.
Auswirkungen auf die Märkte
Die Abstimmung Den Demokraten gingen die Auflagen jedoch nicht weit genug: Sie kritisierten, dass die Ethikregeln für den Präsidenten und seine Familie nicht ausreichend griffen. Ein von ihnen in letzter Minute eingereichter Gegenvorschlag hätte eine erneute Zustimmung des Weißen Hauses erfordert – wofür schlicht die Zeit fehlte. Bemerkenswert ist, wer am Ende dagegen stimmte.
Namen wie: Kirsten Gillibrand, Mark Warner, Cory Booker, Raphael Warnock, Ruben Gallego, Angela Alsobrooks und Catherine Cortez Masto hatten monatelang selbst am Text mitgearbeitet. Alle sieben votierten mit Nein. Auch aus republikanischen Reihen kamen Gegenstimmen, darunter beispielsweise von Susan Collins.
Elizabeth Warren rief ihre Kollegen im Plenum ausdrücklich zum Nein auf. “Dieses Gesetz würde uns alle dem Risiko eines krypto-getriebenen Wirtschaftseinbruchs aussetzen”, sagte sie. Wie es weitergeht Direkt im Anschluss stellte Senator Thom Tillis zwar einen Antrag auf erneute Beratung, doch verfahrenstechnisch gilt ein zweiter Anlauf wegen des engen Terminplans als extrem unwahrscheinlich.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.





