
Collien Fernandes: Spanisches Gericht will Fall Fernandes nach Deutschland abgeben
Rechtsanwalt kündigt Widerspruch an Spanisches Gericht will Fall Fernandes nach Deutschland abgeben Collien Fernandes will das Verfahren gegen Christian Ulmen auf Mallorca halten. Die spanische Justiz aber sieht das...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rechtsanwalt kündigt Widerspruch an Spanisches Gericht will Fall Fernandes nach Deutschland abgeben Collien Fernandes will das Verfahren gegen Christian Ulmen auf Mallorca halten. Die spanische Justiz aber sieht das anders. Ihr Anwalt will weiter dagegen angehen.
03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Collien Fernandes bei einer Demonstration in Hamburg Foto: Morris MacMatzen / Getty Images Ein Gericht auf Mallorca hat die Abgabe des Ermittlungsverfahrens in der Sache der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen an die deutsche Justiz bestätigt.
Die Einzelheiten
Ein Widerspruch von Fernandes gegen eine gleichlautende frühere gerichtliche Entscheidung sei zurückgewiesen worden, bestätigten die Rechtsanwälte beider Seiten auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte bereits die »Mallorca Zeitung« entsprechend berichtet. Eine Justizsprecherin antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage.
Fernandes hatte Ulmen im Dezember in Palma angezeigt – beide haben dort einen Wohnsitz. Sie wirft ihm unter anderem Anmaßung des Personenstandes und öffentliche Beleidigung vor, zudem Körperverletzung durch Übergriffe. In Spanien gibt es anders als in Deutschland Sondergerichte und spezialisierte Staatsanwaltschaften zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.
Das zuständige Gericht hält jedoch die deutsche Justiz für zuständig, da es sich bei Fernandes und Ulmen um deutsche Staatsbürger handelt, Unterlagen in deutscher Sprache sind und sich laut der Darstellung des Gerichts die meisten Vorwürfe in Deutschland abgespielt haben sollen, so berichtet es die dpa. Collien Fernandes beschuldigt Christian Ulmen, sie »virtuell vergewaltigt« zu haben . In sozialen Medien wie etwa LinkedIn soll er täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und darüber »Hunderte von Männern« kontaktiert haben.
Was Experten sagen
Über die Accounts soll er sich als Fernandes ausgegeben und mit Männern Chats und Gespräche mit sexuellen Inhalten geführt haben; er soll erotische Bilder und Videos verschickt haben, die den Eindruck erweckten, als handele es sich um Aufnahmen von Fernandes. Im April hatte das Gericht schon einmal entschieden, den Fall nach Deutschland abgeben zu wollen. Dagegen hatte Fernandes spanischer Rechtsanwalt Jorge Agüero Lafora Widerspruch eingelegt, nun ist dieser abgelehnt worden.
Fernandes will nach Angaben von Lafora weiter, dass das Verfahren gegen ihren Ex-Mann bei der Justiz auf Mallorca bleibt und die Ablehnung ihres Widerspruchs von der nächsthöheren Gerichtsinstanz überprüft wird. »Rechtsmittel sind eingelegt«, teilte der Rechtsanwalt auf Anfrage mit.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





