
Denza Z: Elektro-Supersportwagen mit 1180 kW, LFP-Zellen und Flash-Charging
Denza Z: Elektro-Supersportwagen mit 1180 kW, LFP-Zellen und Flash-Charging BYD stellt den E-Supersportwagen Denza Z vor. Mit drei Motoren und 1180 kW soll er in unter 2 Sekunden 100 km/h erreichen und in rund 10...
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Denza Z: Elektro-Supersportwagen mit 1180 kW, LFP-Zellen und Flash-Charging BYD stellt den E-Supersportwagen Denza Z vor. Mit drei Motoren und 1180 kW soll er in unter 2 Sekunden 100 km/h erreichen und in rund 10 Minuten geladen sein. vorlesen Druckansicht 6 Kommentare lesen (Bild: Denza) 13:53 Uhr Lesezeit: 4 Min.
Autos Von Florian Pillau Anzeige Die BYD-Marke Denza stellt den batterieelektrischen Supersportwagen Denza Z vor. Das Fahrzeug soll mit drei Elektromotoren, einer Motorleistung von 1180 kW und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,96 Sekunden neue Maßstäbe im Segment setzen. BYD positioniert den Viersitzer als direkten Gegner etablierter Performance-Marken aus Europa und den USA.
Technische Details
Weiterlesen nach der Anzeige Weltpremiere auf dem Goodwood Festival of Speed haben genau gesagt die Karosserieversionen Z Coupé und Z Racing, denn der Denza Z Spider war bereits auf der Messe Auto China zu sehen. Eine Nürburgring-Sonderedition soll im Herbst auf der Nordschleife „auf Rekordjagd“ gehen. Mit einer Länge von 4780 Millimetern sind die Z-Modelle die kompaktesten Denza-Modelle für den europäischen Markt.
Das Antriebslayout basiert auf Denzas e3-Sportwagen-Plattform: Zwei Motoren an der Hinterachse und einer vorn treiben die vier Räder an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut BYD bei rund 350 km/h. Die Fahrdynamik soll das magnetorheologisch adaptive Dämpfungssystem DiSus-M unterstützen, das die Dämpfung nahezu in Echtzeit anpassen können soll.
Ungewöhnlich für die Klasse: Der Z bietet eine 2+2-Sitzanordnung und einen Kofferraum, mit denen Denza Alltagstauglichkeit auf Hypercar-Niveau verspricht. Die wohl ambitionierteste Angabe betrifft die Ladetechnologie. Denza verspricht, die Batterie des Z per Flash-Charging von 10 auf 97 Prozent in nur neun Minuten laden zu können.
Branchenfolgen
Das Versprechen hat allerdings erhebliche Einschränkungen: Es setzt BYDs eigene Flash-Charging-Infrastruktur mit bis zu 1500 kW Ladeleistung voraus, weit jenseits der in Europa üblichen CCS-Säulen mit 250 bis 350 kW. Zudem gelten die Werte unter moderaten Temperaturbedingungen; bei minus 30 Grad Celsius steigt die Ladezeit laut BYD-Tests auf rund zwölf Minuten für 20 bis 97 Prozent. 0 mit LFP-Zellchemie als technische Basis Im Denza Z verwendet BYS seine zweite Generation der sogenannten Blade Battery, die auf Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie (LFP) basiert.
Das ist im Performance-Segment ungewöhnlich, denn die meisten europäischen und amerikanischen Hochleistungs-Elektrofahrzeuge setzen auf Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen (NMC) mit höherer Energiedichte. BYD begegnet dem Nachteil mit einer überarbeiteten Elektrodenstruktur: Senkrecht zur Elektrodenebene ausgerichtete Graphitpartikel sollen den Ionentransportwiderstand senken und eine schnellere Lithium-Einlagerung ermöglichen.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





