
“Die Banken werden das nicht akzeptieren”: Jamie Dimon eskaliert Streit um Clarity Act
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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Schlagzeilen Politik Regulierung Jamie Dimon: "Die Banken werden das nicht akzeptieren"Krypto-Regulierung “Die Banken werden das nicht akzeptieren”: Jamie Dimon eskaliert Streit um Clarity ActJPMorgan-Chef Jamie Dimon kritisiert Coinbase und warnt vor dem Scheitern des Clarity Act. Der Streit um Stablecoin Rewards belastet weiter die US-amerikanische Krypto-Regulierung. von Johannes Dexl 30.
2026 Teilen Ethereum-Kurs1. 30 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Seit 2006 ist Jamie Dimon CEO von JPMorgan JPMorgan-Chef Jamie Dimon hat erneut scharfe Kritik an Coinbase-CEO Brian Armstrong und der geplanten US-Krypto-Gesetzgebung geübt. In einem Interview mit Fox Business warnte Dimon, der Digital Asset Market Clarity Act könne scheitern, falls die Bedenken traditioneller Banken bei der Stablecoin-Regulierung nicht berücksichtigt würden.
Marktdynamik
Auf die Frage, ob er mit der aktuellen Fassung des Gesetzentwurfs zufrieden sei, antwortete Dimon mit einem klaren “Nein”. Der Entwurf erlaube es Krypto-Unternehmen faktisch, Zinsen auf Einlagen oder Stablecoins zu zahlen, ohne denselben Schutz- und Aufsichtsregeln wie Banken zu unterliegen. “Die Banken werden das so nicht akzeptieren”, sagte Dimon.
Er sei zwar nicht grundsätzlich wegen Stablecoins besorgt. Sollte sich der Markt aber in diese Richtung entwickeln, werde er damit nichts zu tun haben. Am Ende werde es “explodieren”, warnte der JPMorgan-Chef.
Streit um Stablecoin Rewards Der Konflikt spitzt sich zu, da der Clarity Act in Washington in eine entscheidende Phase geht. Das Gesetz soll festlegen, wie US-Behörden wie SEC und CFTC den Krypto-Markt künftig beaufsichtigen. Streitpunkte bleiben unter anderem Anforderungen an Stablecoin-Emittenten, Verbraucherschutz, Reserven und die Frage, ob Krypto-Unternehmen renditeträchtige Produkte anbieten dürfen, die klassischen Bankkonten ähneln.
Auswirkungen auf die Märkte
Im Zentrum steht der Streit um sogenannte Stablecoin Rewards. Coinbase und Armstrong werfen der Bankenlobby vor, solche Programme politisch ausbremsen zu wollen. Aus Sicht der Krypto-Branche geht es dabei um einen Angriff auf neue Geschäftsmodelle, die mit hochverzinsten Konten konkurrieren könnten.
Bankenvertreter argumentieren dagegen, dass Anbieter bankähnlicher Produkte auch vergleichbaren Regeln unterliegen müssten. Wall Street Die Spannungen zwischen Armstrong und führenden Wall-Street-Managern ziehen sich bereits seit Monaten. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos soll Dimon dem Coinbase-Chef laut einem Bericht des Wall Street Journal gesagt haben: “You are full of s—.
” Auch andere Bankenchefs zeigten sich demnach wenig empfänglich für Armstrongs Argumente. Bank-of-America-CEO Brian Moynihan soll ihm entgegnet haben: “If you want to be a bank, just be a bank. ” Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf habe ein Gespräch vermieden, Citigroup-Chefin Jane Fraser soll sich nur kurz mit Armstrong ausgetauscht haben.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




