
Doch kein Börsengang? Krypto-Börse Bitpanda bremst bei seinen IPO-Plänen
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Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Szene Unternehmen "Noch nicht aktiv entschieden": Bitpanda vertagt IPO-Pläne"Noch nicht aktiv entschieden" Doch kein Börsengang? Krypto-Börse Bitpanda bremst bei seinen IPO-PlänenBitpanda schiebt seine IPO-Ambitionen vorerst auf. Der Krypto-Crash belastet Bewertung und Handelsgeschäft – Aktien und ETFs gewinnen dagegen an Bedeutung.
von Johannes Dexl 24. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs56. 57 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Bitpanda ist eine der führenden FinTech-Plattformen Europas KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Bitpanda bremst seine IPO-Pläne aufgrund der aktuellen Marktsituation.
Marktdynamik
â³CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad betont, dass ein Börsengang weiterhin eine Option bleibt. â³Die Krypto-Marktbedingungen belasten die Bewertung und Handelsaktivität des Unternehmens. â³Bitpanda fokussiert sich nun auf die Weiterentwicklung seines Produktangebots.
â³ Der mögliche Börsengang von Bitpanda rückt vorerst in die Ferne. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, erklärte CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad im WirtschaftsWoche-Podcast “Bitcoin & Beyond”. Ein IPO bleibe zwar eine mögliche Option für den österreichischen Krypto-Broker, sei aber nur einer von mehreren denkbaren Wegen für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Medienberichten zufolge hatte Bitpanda zuvor einen Börsengang in Frankfurt im ersten Halbjahr 2026 geprüft. Dabei soll eine Bewertung von vier bis fünf Milliarden Euro im Raum gestanden haben. Das Unternehmen selbst hatte diesen Zeitplan allerdings nie offiziell bestätigt.
Auswirkungen auf die Märkte
Krypto-Crash belastet IPO-Aussichten Ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung dürfte die Schwäche am Krypto-Markt sein. Die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. sind deutlich gefallen, zugleich hat die Handelsaktivität nachgelassen.
Für Plattformen wie Bitpanda bedeutet das in der Regel geringere transaktionsabhängige Einnahmen. Auch die zuvor diskutierte Milliardenbewertung dürfte unter diesen Bedingungen schwerer durchzusetzen sein. Ein Börsengang während eines Krypto-Crashs könnte Bitpanda zu erheblichen Bewertungsabschlägen zwingen.
Mit dieser Vorsicht steht das Unternehmen nicht allein da. Auch andere bekannte Krypto-Unternehmen haben ihre IPO-Pläne angesichts der schwierigen Marktbedingungen gebremst. Dazu gehören die Kraken-Mutter Payward, der Ethereum-Entwickler Consensys, der Hardware-Wallet-Anbieter Ledger und der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




