
Donald Trump meldet gezielte Tötung eines Drogenbosses in Venezuela
Angriff des US-Militärs Trump meldet gezielte Tötung eines Drogenbosses in Venezuela US-Soldaten sollen den Boss des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua getötet haben. Donald Trump spricht von einem »schnellen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Angriff des US-Militärs Trump meldet gezielte Tötung eines Drogenbosses in Venezuela US-Soldaten sollen den Boss des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua getötet haben. Donald Trump spricht von einem »schnellen und tödlichen Schlag« – und lobt die Zusammenarbeit mit Venezuela. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ausschnitt aus dem von Trump geposteten Video des Angriffs auf den Drogenboss (12. Juni) Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der Anführer der venezolanischen Drogenbande Tren de Aragua ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bei einem US-Angriff getötet worden. Das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando habe »einen schnellen und tödlichen kinetischen Schlag« ausgeführt, »um Niño Guerrero, den berüchtigten Anführer von Tren De Aragua, einer der blutrünstigsten Terrororganisationen auf diesem Planeten, erfolgreich zu exekutieren«, schrieb Trump am Freitagabend in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Angriff sei in enger Abstimmung »mit unseren Freunden in Venezuela« erfolgt, »mit denen wir sehr gut zusammenarbeiten«, fügte Trump mit Blick auf die Übergangsregierung in Caracas hinzu.
Trump verbreitete auch ein Video, das ein Gebäude mit einem grünen Dach und dann eine Explosion zeigt. Die Bande Tren de Aragua hatte sich in Venezuela gegründet, sie ist aber auch in Kolumbien, Peru und Chile aktiv. Die USA haben Tren de Aragua als »Terrororganisation« eingestuft.
Was Experten sagen
Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen »Drogenterrorismus« der Prozess gemacht werden soll. Seine ehemalige Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde zur Übergangspräsidentin ernannt.
Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. Mehr zum Thema Mit Schienen-und Lüftungssystem: US-Ermittler entdecken Drogenschmuggel-Tunnel unter der Grenze zu Mexiko Pazifik: Zwei Tote bei US-Angriff auf mutmaßliches Drogenboot Offenbar drei Tote: USA greifen erneut mutmaßliches Drogenschmuggelboot in der Karibik an In den vergangenen Monaten hatte das US-Militär immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler attackiert. Dabei wurden Dutzende Menschen getötet.
Die Trump-Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen damit, dass sie sich im Krieg befinde mit »Narko-Terroristen« aus Lateinamerika. Washington hat jedoch nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Einige von ihnen waren nach Angaben von Behörden und Angehörigen Fischer.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





