
E-Mobilität: China verkauft mehr E-Autos als Verbrenner
Wandel zur E-Mobilität China verkauft mehr E-Autos als Verbrenner Die Mobilitätswende im größten Automarkt der Welt nimmt rasant zu: Wie das »Handelsblatt« berichtet, haben chinesische Stellen im April vorwiegend...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wandel zur E-Mobilität China verkauft mehr E-Autos als Verbrenner Die Mobilitätswende im größten Automarkt der Welt nimmt rasant zu: Wie das »Handelsblatt« berichtet, haben chinesische Stellen im April vorwiegend Elektroautos zugelassen. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern E-Autos von Audi auf einer chinesischen Messe: Preis- und Verdrängungswettbewerb Foto: Anadolu Agency / IMAGO In China sollen im April erstmals mehr Autos mit reinem Elektroantrieb als mit Verbrennungsmotor zugelassen worden sein. Das berichtet das »Handelsblatt« unter Berufung auf Daten des japanischen Analyseunternehmens Marklines, das Daten zur Autoindustrie vertreibt. China ist der größte Absatzmarkt für Autos der Welt und führend bei der Mobilitätswende.
Die Einzelheiten
Dem Bericht zufolge haben chinesische Stellen im April rund 560. 000 Verbrenner und rund 580. 000 Elektroautos zugelassen.
Zahlen für den Mai seien in der Datenbank bisher nicht verfügbar, heißt es. Für die deutschen Autobauer sind das keine guten Nachrichten: Sie geraten im erbitterten Preis- und Verdrängungswettbewerb in China immer stärker unter Druck. So hatte BMW erst am Mittwoch seine Jahresprognose drastisch gesenkt.
Als Grund führte BMW die negativen Entwicklungen am chinesischen Automarkt und den Krieg in Iran an, der die Energiepreise hat steigen lassen. Für die Autosparte rechnet der Dax-Konzern in diesem Jahr nur noch mit einer operativen Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von ein bis drei Prozent. Bisher hatte das Management vier bis sechs Prozent veranschlagt.
Was Experten sagen
Volkswagen besonders betroffenAuch Volkswagen und Mercedes-Benz verkaufen in China viele Benzin- und Dieselautos. Gleichzeitig ist VW besonders stark davon betroffen, dass chinesische Anbieter verstärkt auch in den europäischen Markt drängen, besonders im günstigeren Preissegment. Teile der VW-Führung sehen den eigenen Konzern laut einem Bericht des manager magazins sogar als existenzgefährdend an.
»Auch in China zeigen sich ähnlich wie in Deutschland die Auswirkungen des USA-Iran-Konflikts beim Autokauf«, sagte Beatrix Keim, Institutsleiterin beim Center Automotive Research (CAR) in Duisburg, dem »Handelsblatt«. »Die Preise stiegen insgesamt, weil China auf Importe von fossilen Energien aus dem Ausland angewiesen ist«. China importiert sein Öl vor allem aus Russland und Saudi-Arabien.
Das habe zu Preissteigerungen beim Tanken geführt und die Konsumenten hätten deshalb ihr Verhalten geändert, so Keim. Mehr zum Thema Gewinn bei BMW bricht ein: Willkommen zurück auf der Erde Ein Kommentar von Martin Hesse Riskanter Trend: Chinas Automarkt bricht ein – das sind die Folgen für deutsche Hersteller Von Martin Hesse und Timo Schober Autokonzern in der Krise: Volkswagen will 35. 000 Jobs streichen – und hat schon 28.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





