
Elektroautos: Sinkende Preise, aber wachsende Modell- und Preislücke
Elektroautos: Sinkende Preise, aber wachsende Modell- und Preislücke Vergleichbare E-Auto-Modelle kosten real 18 Prozent weniger als 2020. Doch der Trend zu größeren Fahrzeugen treibt den Medianpreis auf 53.000 Euro....
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Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: Elektroautos: Sinkende Preise, aber wachsende Modell- und Preislücke Vergleichbare E-Auto-Modelle kosten real 18 Prozent weniger als 2020. Doch der Trend zu größeren Fahrzeugen treibt den Medianpreis auf 53. vorlesen Druckansicht Volkswagen hat den gerade überarbeiteten VW ID.
3 teilweise auf LFP-Akkus umgestellt. Ein Grund dürfte der günstige Preis für Batterien mit dieser Zellchemie sein. (Bild: Volkswagen) 14:55 Uhr Lesezeit: 5 Min.
Technische Details
Autos Von Florian Pillau Anzeige Inhaltsverzeichnis Elektroautos: Sinkende Preise, aber wachsende Modell- und Preislücke Gesunkene Batteriepreise: Noch nicht beim Kunden angekommen Soziale Schieflage und Gebrauchtwagenmarkt Die kommenden drei Jahre dürften Preisparität bringen Die aktuelle Studie vom International Council on Clean Transportation (ICCT) und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI zeichnet ein differenziertes Bild der Preisentwicklung von Elektroautos in Deutschland. Demnach kostet dasselbe Modell inflationsbereinigt heute rund 18 Prozent weniger als noch 2020. Allerdings ist zugleich der Median-Listenpreis eines neuen Elektroautos von rund 37.
000 Euro gestiegen, weil sich das Angebot massiv in Richtung Mittel- und obere Mittelklasse verschoben habe, heißt es in der Studie. Im Blick dieser Arbeit blieb dabei auch der Vergleich zu konventionell motorisierten Pkw. Weiterlesen nach der Anzeige Die Untersuchung zu Preis- und Markttrends mit dem Titel „Price and market trends of battery electric and internal combustion engine vehicles in Germany, 2020–2025“ wertet mehr als 100.
000 Datensätze aus einer Datenbank des ADAC aus. Erfasst wurden Listenpreise, technische Spezifikationen wie Fahrzeugmasse, Motorleistung, Energiegehalt der Batterie und elektrische Reichweite über sechs Fahrzeugsegmente („Mini-, Klein-, Untermedium-, Mittel-, Obermedium- und Luxus“) hinweg. Dabei unterscheidet die Studie zwischen Preisen, bei denen dieselbe Baureihe über die Jahre verfolgt wird, und Medianpreisen am Markt, die den sich verändernden Modellmix abbilden.
Bei Verbrennern zeigt sich ein gegenläufiger Trend: Real stiegen die Preise vergleichbarer Modelle um rund zwei, nominal sogar um etwa 24 Prozent. Gleichzeitig schrumpfte die Modellvielfalt bei Verbrennern von 275 auf 194 Modelle, während sich das Angebot von Elektrofahrzeugen (BEVs) von 38 auf 159 Modelle mehr als vervierfachte. „Im mittleren und oberen mittleren Segment stehen den Verbrauchern mittlerweile etwa ebenso viele Elektrofahrzeuge zur Auswahl wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor“, sagt Kyle Morrison vom ICCT.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





