
EU-Ratspräsident António Costa sorgt für Ärger mit Russland-Initiative
Mögliche Friedensverhandlungen EU-Ratspräsident Costa sorgt für Ärger mit Russland-Initiative Alle reden darüber, wie man Wladimir Putin an den Verhandlungstisch bringen kann. EU-Ratspräsident António Costa ließ jetzt...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Mögliche Friedensverhandlungen EU-Ratspräsident Costa sorgt für Ärger mit Russland-Initiative Alle reden darüber, wie man Wladimir Putin an den Verhandlungstisch bringen kann. EU-Ratspräsident António Costa ließ jetzt einfach mal in Moskau anrufen. Sein Alleingang wird in Brüssel als »Affront« gewertet.
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Die Einzelheiten
) mit Ukraines Präsidenten Selenskyj und Ursula von der Leyen Foto: Jonas Roosens / ANP / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten EU-Ratspräsident António Costa sorgt mit einer unabgesprochenen Kontaktaufnahme zu Russland für Verärgerung. Beim EU-Gipfel in Brüssel war nach den Beratungen zum Ukrainekrieg in deutschen Regierungskreisen von einem »Affront« die Rede.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe in der Sitzung klargestellt, dass Costa der Repräsentant der Europäischen Union sei, aber nicht der Vermittler, hieß es. Andere Staats- und Regierungschefs äußerten ebenfalls ihren Unmut, darunter auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Der Ärger überschattet einen Gipfel-Beschluss, der als Signal der Entschlossenheit an Moskau gedacht war.
Was Experten sagen
Die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten verständigten sich erstmals darauf, die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland nicht nur um sechs, sondern um zwölf Monate zu verlängern. In den vergangenen Jahren hatte stets der damalige ungarische Regierungschef Viktor Orbán eine einjährige Verlängerung blockiert. Zwei Telefonate von Costas Kabinettschef mit MoskauGesprächsthema Nummer eins beim Gipfel war aber die Russland-Initiative des EU-Ratspräsidenten, die vor dem Gipfel durch einen »Politico«-Bericht bekannt wurde.
Sein Büro bestätigte anschließend, dass es Kontakte mit Russland gab, um diplomatische Kanäle zu öffnen – ohne inhaltlichen Austausch und ohne Verhandlungen. Nach dpa-Informationen ging es um zwei Telefonate von Costas Kabinettschef Pedro Lourtie. Der EU-Ratspräsident verteidigte die Kontaktaufnahme beim Gipfel.
»Das Ziel war es, bereit zu sein, wenn der richtige Moment gekommen ist, um die Interessen der EU zu verteidigen«, argumentierte er nach Angaben einer EU-Beamtin. Sie ergänzte, eine Reihe von Staats- und Regierungschefs habe in der Diskussion darauf hingewiesen, dass der Präsident »gemäß den Verträgen der natürliche Vertreter der Interessen der EU ist«. »Unabgestimmt« und »unprofessionell«In den deutschen Regierungskreisen wurde der Vorstoß dagegen als »unabgestimmt« und »unprofessionell« beschrieben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





