EZB denkt Zentralbankgeld neu – wird Blockchain bald Teil des Zahlungssystems?

Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Technologie Blockchain EZB plant Blockchain-Geld – wie weit reicht der Plan?Neues Geldsystem EZB denkt Zentralbankgeld neu – wird Blockchain bald Teil des Zahlungssystems?Die EZB...
Bitcoin 1 Minute
Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Technologie Blockchain EZB plant Blockchain-Geld – wie weit reicht der Plan? Neues Geldsystem EZB denkt Zentralbankgeld neu – wird Blockchain bald Teil des Zahlungssystems? Die EZB prüft, wie Zentralbankgeld auf Blockchain-Infrastruktur eingesetzt werden kann.
Drei Modelle stehen derzeit zur Diskussion. von Josip Filipovic 02. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs75.
Marktdynamik
26 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Die Blockchain-Technologie wird weltweit immer beliebter Tokenisierung dürfte in den kommenden Jahren verändern, wie Geld bewegt und Finanzgeschäfte abgewickelt werden. Stablecoins zeigen schon heute, dass Zahlungen auf Blockchain-Infrastruktur funktionieren können, weshalb sich auch die Europäische Zentralbank mit der Frage beschäftigt, wie Zentralbankgeld dort eingebunden werden kann. Auf der “Future of Money”-Konferenz der Bank of England stellte EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel dazu drei mögliche Modelle vor.
Live from 17:30 CET: Executive Board member @Isabel_Schnabel will join a panel at the @BankofEngland and @FMG_LSE’s “The Future of Money” conference in honour of Charles Goodhart, alongside @TobiasAdrian1, @Neha, @R2Rsquared and @HyunSongShin. com/dBYHafjlAf— European Central Bank (@ecb) October 1, 2026 Das Ziel ist klar: Wenn Wertpapiere, Einlagen oder Stablecoins auf Blockchain-Infrastruktur laufen, soll Zentralbankgeld weiterhin der Kern der Abwicklung bilden. Die EZB will damit verhindern, dass sich ein paralleles Finanzsystem entwickelt, in dem öffentliches Geld bei der finalen Abrechnung kaum noch eine Rolle spielt.
EZB testet neue Wege Beim ersten Modell würden Reserven direkt auf einer programmierbaren Plattform ausgegeben. Banken könnten Zentralbankgeld dann unmittelbar innerhalb einer DLT-Infrastruktur nutzen, ohne dass die Abwicklung noch über ein getrenntes System laufen müsste. Lest auch Bezahlen der Zukunft?
Auswirkungen auf die Märkte
EZB testet KI-Agenten für den digitalen Euro Die zweite Variante setzt stärker auf die bestehende Infrastruktur. Das heutige Echtzeit-Abwicklungssystem der EZB bliebe erhalten und würde über eine technische Verbindung an DLT-Plattformen angebunden. Die Reserven selbst wären dabei nicht tokenisiert, beide Systeme würden lediglich miteinander verknüpft.
Beim dritten Ansatz würden bei der Zentralbank gehaltene Reserven als Grundlage für private Abwicklungstoken dienen. Diese Token wären vollständig durch die Reserven gedeckt, rechtlich aber kein direkter Anspruch gegenüber der EZB, sondern gegenüber dem jeweiligen Anbieter. Erst im vergangenen Monat startete die EZB mit Pontes ein Projekt, das DLT-basierte Transaktionen mit den bestehenden TARGET-Diensten des Eurosystems verbindet.
Appia geht einen Schritt weiter und untersucht, wie ein künftiger Markt für tokenisierte Vermögenswerte technisch aufgebaut sein könnte, etwa über ein gemeinsames Hauptbuch oder mehrere miteinander verbundene Netzwerke.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





