
Fast 600 bestätigte Ebola-Fälle in DR Kongo – USA fordern Restriktionen in Europa
Ausbruch in Zentralafrika Fast 600 bestätigte Ebola-Fälle in DR Kongo – USA fordern Restriktionen in Europa Die Zahl der Ebola-Infizierten in Zentralafrika steigt weiter, mehr als hundert Menschen sind bereits...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Ausbruch in Zentralafrika Fast 600 bestätigte Ebola-Fälle in DR Kongo – USA fordern Restriktionen in Europa Die Zahl der Ebola-Infizierten in Zentralafrika steigt weiter, mehr als hundert Menschen sind bereits gestorben. Um Infektionen bei der Fußball-WM zu verhindern, fordern die USA Einreisebeschränkungen in Europa. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mitarbeiter des Roten Kreuzes bei Desinfektion eines Krankenhauses in der Provinz Ituri (DR Kongo, 21. Mai) Foto: Gradel Muyisa Mumbere / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Demokratische Republik Kongo verzeichnet nach eigenen Angaben einen starken Anstieg der bestätigten Ebola-Fälle auf fast 600. Die Zahl der Infektionen mit dem Bundibugyo-Stamm des Virus sei auf 598 gestiegen, teilte die Regierung am Dienstag mit. 115 Menschen seien an der Krankheit gestorben, 22 Patienten hätten sich erholt.
Der Ausbruch war am 15. Mai bekannt gegeben worden, blieb den Behörden zufolge jedoch wochenlang unentdeckt (mehr zum Ausbruch hier ). Die Sterblichkeitsrate bei diesem Ausbruch betrage knapp 17 Prozent, teilte die Gesundheitsbehörde Africa CDC mit .
Was Experten sagen
Bei früheren Ebola-Epidemien lag sie teils bei mehr als 50 Prozent. Die Epidemie wütet in drei von bewaffneten Konflikten geprägten Provinzen: Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu. In Ituri seien 17 Gesundheitszonen betroffen, in Nord-Kivu sieben und in Süd-Kivu eine.
Die Regierung rief die Bevölkerung auf, bei Symptomen wie Fieber, Erbrechen, Durchfall oder starker Schwäche umgehend das nächste Gesundheitszentrum aufzusuchen. Bild vergrößern Desinfektion eines Krankenwagens in der Provinz Ituri (DR Kongo, 9. Juni) Foto: Dieudonne Dirole / EPA Um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, ist es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nötig, 90 Prozent aller Menschen, die mit einer infizierten Person in Kontakt waren, zu ermitteln und zu beobachten.
Derzeit liegt die Kontaktverfolgung nach Angaben der Regierung in Kinshasa bei rund 64 Prozent. Wichtig ist zudem die Entwicklung von Impfstoffen (mehr dazu hier ). Misstrauen gegenüber Gesundheitspersonal und Angriffe auf Bestattungsteams und Behandlungszentren erschweren die Bekämpfung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





