
Frank Schäffler: “Wer die Krypto-Haltefrist kippt, verstößt gegen den Gleichheitssatz”
Startseite Schlagzeilen Politik Kommt das Ende der Krypto-Haltefrist? Schäffler schlägt AlarmSteuerstreit Frank Schäffler: “Wer die Krypto-Haltefrist kippt, verstößt gegen den Gleichheitssatz”Die Debatte um die...
Bitcoin 1 Minute
Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Schlagzeilen Politik Kommt das Ende der Krypto-Haltefrist? Schäffler schlägt AlarmSteuerstreit Frank Schäffler: “Wer die Krypto-Haltefrist kippt, verstößt gegen den Gleichheitssatz”Die Debatte um die Krypto-Haltefrist gewinnt weiter an Fahrt. FDP-Politiker Frank Schäffler hält eine Abschaffung für rechtlich problematisch und verweist auf das Grundgesetz.
von Josip Filipovic 05. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs54. 31 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Frank Schäffler ist seit Jahren ein Bitcoin-Befürworter KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Die Diskussion um die Krypto-Haltefrist wird von SPD, Grünen und Linken intensiv geführt.
Marktdynamik
â³FDP-Politiker Frank Schäffler warnt vor Verstößen gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. â³Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen bleibt ein umstrittenes Thema in der Politik. Unterstützung für die Haltefrist kommt vor allem aus der Union und der AfD.
â³ Die Abschaffung der Krypto-Haltefrist wird seit Wochen so intensiv diskutiert wie lange nicht mehr. Hintergrund sind Forderungen aus den Reihen von SPD, Grünen und Linken, Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen künftig unabhängig von der Haltedauer zu besteuern. Bislang gelten Kryptowährungen in Deutschland als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 Einkommensteuergesetz und werden damit steuerlich wie Edelmetalle behandelt.
Bitcoin wird mindestens seit 2013 als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG behandelt, mit Haltefrist, wie beim Verkauf von Edelmetallen. Wer Bitcoin gezielt aus dieser Systematik herauslösen will, hat ein Problem mit Art. Der allgemeine Gleichheitssatz verbietet die…— Frank Schäffler (@f_schaeffler) July 4, 2026 Gegen eine Änderung spricht sich der FDP-Politiker Frank Schäffler aus.
Auswirkungen auf die Märkte
Er verweist auf den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Wer Bitcoin aus der bestehenden steuerlichen Systematik herauslösen wolle, brauche dafür einen besonderen sachlichen Grund. Eine reine Erhöhung der Steuereinnahmen genüge nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ausdrücklich nicht.
Krypto-Haltefrist bleibt politisch umstritten Schäffler sieht in der bestehenden Regelung einen wichtigen Grundsatz des Steuerrechts. Bitcoin werde seit 2013 als privates Veräußerungsgeschäft behandelt und stehe damit steuerlich auf einer Ebene mit Vermögenswerten wie Gold oder Silber. Eine Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte sei aus seiner Sicht mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes nur schwer vereinbar.
Lest auch Mehr Krypto wagen FDP-Politiker Frank Schäffler: “Bitcoin ist Freiheit” Die FDP zählt seit Jahren zu den kryptofreundlichsten Parteien Deutschlands und setzt sich für den Erhalt der Haltefrist ein. Allerdings ist die Partei derzeit nicht mehr im Bundestag vertreten und kann auf die aktuelle Debatte keinen direkten Einfluss nehmen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




