
Frankfurt: Linienbusse fotografieren Hunderte Falschparker
Stadt weitet ungewöhnliches Projekt aus Linienbusse fotografieren in Frankfurt Hunderte Falschparker Zehn mit Kameras ausgestattete Linienbusse haben in Frankfurt 421 Falschparker aufgenommen. Nun werden weitere...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Stadt weitet ungewöhnliches Projekt aus Linienbusse fotografieren in Frankfurt Hunderte Falschparker Zehn mit Kameras ausgestattete Linienbusse haben in Frankfurt 421 Falschparker aufgenommen. Nun werden weitere Fahrzeuge mit der Technik ausgestattet. Das Projekt wird auch in Wiesbaden als Erfolg gewertet.
06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Eine Kamera für die Falschparkererfassung in einem Bus in Frankfurt am Main Foto: Helmut Fricke / dpa Autos, die auf Radwegen oder Busspuren parken, gehören in vielen Städten zum Straßenbild – und behindern den Verkehr.
Die Einzelheiten
Versperren sie Bussen den Weg, kommt es mitunter zu heftigen Verspätungen für Fahrgäste. In Frankfurt am Main haben Linienbusse schon mehr als 400 Falschparker mit speziellen Kameras erfasst – und so dafür gesorgt, dass die Fahrzeughalter ein Knöllchen erhalten haben. Insgesamt hätten 421 Falschparker auf diesem Weg Post bekommen, teilen Mobilitätsdezernat, Ordnungsamt und Nahverkehrsgesellschaft traffiq als Zwischenbilanz zu vier Monaten Probebetrieb mit.
Die Kameraaufnahmen sorgen allerdings nicht für den Einsatz eines Abschleppdiensts. Der Bus dokumentiert den Verstoß nur. Bild vergrößern Ein Verkehrsschild weist auf eine Parkverbotszone hin Foto: Michael Bihlmayer / CHROMORANGE / picture alliance Die Kameras befinden sich hinter der Windschutzscheibe.
»Blockiert ein Falschparker den Fahrweg, etwa auf einer Busspur, oder kann der Bus wegen eines falsch geparkten Wagens eine Haltestelle nicht richtig anfahren, können Busfahrerinnen und Busfahrer per Knopfdruck eine kurze Serie von Einzelfotos auslösen«, heißt es in der Mitteilung. Die Technik helfe damit, den Nahverkehr pünktlicher zu machen. Mehr zum Thema Ausgebremster Nahverkehr: Wiesbaden setzt auf Fotobeweis gegen Busspur-Blockierer Gesetzesvorschlag: Kameraautos sollen Falschparker in Hamburg erfassen Stellflächen vor Geschäften: Wie private Firmen Falschparker ausnehmen Von Alexander Preker Der Probebetrieb hatte im Februar mit zunächst zehn Bussen begonnen.
Was Experten sagen
Die Zahl der ertappten Falschparker stieg den Angaben zufolge von Monat zu Monat. Bis Ende Mai seien 325 Bußgeld- und 75 Verwarngeldbescheide versendet worden. Ein Schwerpunkt war das Ausgehviertel Alt-Sachsenhausen mit vielen Busspur-Parkern.
Mindestens 70 Euro Bußgeld sind den Angaben zufolge fürs Halten oder Parken auf der Busspur oder an einer Bushaltestelle fällig, wenn der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) behindert wird. Demnächst sollen Kameras in mindestens zehn weiteren Bussen installiert werden, auch fünf Straßenbahnen sollen im Laufe des Jahres damit ausgestattet werden. Die Stadt Wiesbaden hatte schon im September 2024 Busse mit Fotobeweis eingeführt.
Auch dort wird das Projekt offenbar als Erfolg gewertet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





