
Franz Müntefering über Friedrich Merz: »Lassen wir ihn doch«
Müntefering über Merz »Lassen wir ihn doch« Noch letztes Jahr riet er davon ab, Merz zu wählen, doch Franz Müntefering scheint es zu viel zu werden mit der Kanzlerkritik: Der ehemalige SPD-Chef verteidigt den...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Müntefering über Merz »Lassen wir ihn doch« Noch letztes Jahr riet er davon ab, Merz zu wählen, doch Franz Müntefering scheint es zu viel zu werden mit der Kanzlerkritik: Der ehemalige SPD-Chef verteidigt den CDU-Kanzler und spricht von »Hinterhältigkeit«. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Franz Müntefering (SPD) wird während der Verleihung der Politikawards 2026 im Tipi am Kanzleramt für sein Lebenswerk geehrt Foto: Sebastian Christoph Gollnow / dpa Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) keine Ratschläge unter Sauerländern für seine Kommunikationsstrategie machen. »Soviel Hinterhältigkeit ist doch da. Ich denke mir: Lassen wir ihn doch mal«, sagte er am Abend bei der Verleihung des Politikawards für sein Lebenswerk des Magazins »Politik & Kommunikation« und der Quadriga Hochschule in Berlin.
Die Einzelheiten
Noch vergangenes Jahr hatte Müntefering in einem eindringlichen Video von der Wahl von Friedrich Merz abgeraten. »Von 1982 bis 1998 war Helmut Kohl Kanzler. Der hat ihn nicht in sein Kabinett geholt und 2005 bis 2021 Merkel auch nicht.
Weil sie ihn nicht haben wollten. Die haben ihn gekannt. Die haben gewusst, das ist nicht gut mit dem«, sagte Müntefering.
Merz und Müntefering stammen aus dem Sauerland. Der Kanzler steht wegen seiner zu forschen Rhetorik in der Kritik und hat bereits selbst Kommunikationsdefizite eingeräumt. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) würdigte Müntefering in seiner Laudatio als jemanden aus dem Maschinenraum, »der nicht schweigt, wenn es darauf ankommt«.
Was Experten sagen
Mit den »Politikawards« zeichnen das Magazin »Politik und Kommunikation« und die Quadriga Hochschule seit 2003 Politiker aus, die durch außergewöhnliche Leistungen aufgefallen sind. Mehr zum Thema Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Versteckt die CDU den Kanzler? Von Peter Maxwill und Christian Teevs Schwarz-Rot in der Krise: »Wir schaffen das«, sagt der Kanzler.
Seine Partner klingen anders Strafen für Politikerbeleidigung: Ein Monatseinkommen wegen »Lügenfritz«? Warum auch eine eher harmlose Äußerung zu einer Verurteilung führen kann Von Dietmar Hipp Der neue baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) wurde als »Politiker des Jahres« ausgezeichnet. Er ließ sich bei der Gala in Berlin aber wegen eines nächtlichen Brands in einem Umspannwerk mit großflächigem Stromausfall in Reutlingen entschuldigen.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





