heise+ | Warum (kleine) Autos so teuer geworden sind
Warum (kleine) Autos so teuer geworden sind Die Autopreise haben sich in den vergangenen Jahren weit über der allgemeinen Inflation verteuert. Wir beleuchten die Ursachen und diskutieren über Lösungen. Artikel...
Hier eine wichtige Meldung aus der KI-Welt: Warum (kleine) Autos so teuer geworden sind Die Autopreise haben sich in den vergangenen Jahren weit über der allgemeinen Inflation verteuert. Wir beleuchten die Ursachen und diskutieren über Lösungen. Artikel verschenken vorlesen Druckansicht 47 Kommentare lesen (Bild: Clemens Gleich / Heise Medien) 28.
2026, 07:00 Uhr Lesezeit: 19 Min. Autos Von Clemens Gleich Anzeige Inhaltsverzeichnis Warum (kleine) Autos so teuer geworden sind Das Ausmaß Ein Grund: Elektrifizierung Vorgaben legal Soziale Faktoren Die Autoindustrie ist besonders anfällig für Krisen E-Auto und Krisen Ausblick In den 2010er-Jahren waren noch ein Viertel aller verkauften Autos den Segmenten A und B zuzuordnen, also Kleinstwagen und Kleinwagen. Heute sind es nur noch rund 15 Prozent, Tendenz stark sinkend.
Technische Details
Vor allem bei den Kleinstwagen hat sich das Modellangebot komplett ausgedünnt. Die vielfältigen Vorgaben und Kundenerwartungen machen kleine Autos immer teurer, und der Preisanteil des Pflichtprogramms fällt aufgrund des geringeren Niveaus entsprechend höher aus als bei größeren Autos. In manchen Modelllinien haben sich die Preise innerhalb von 15 Jahren fast verdoppelt.
Mehr zum Thema Autokauf Warum (kleine) Autos so teuer geworden sind Kaufpreis und Unterhalt im Vergleich: Die günstigsten Autos in Deutschland Wie ich mit KI-Hilfe ein Elektroauto kaufte und was ich dabei lernte Die sparsamsten Neuwagen mit Hybridantrieb: Verbrauch und Kosten im Vergleich Gebrauchte Elektroautos bis 15. 000 Euro: 15 Modelle im Vergleich Gebrauchte Elektroautos: Auf welche Fallstricke Sie achten müssen Allerdings wurden auch die größeren Autos ab Segment C (Kompaktklasse) aufwärts deutlich teurer. Kompakt- und Mittelklasseautos stiegen in den vergangenen zehn Jahren um 50 bis 70 Prozent, die Oberklasse im Schnitt 40 bis 60 Prozent.
Obwohl es in dieser Zeit mit Corona, Gaspreiskrise und darauffolgendem Ukraine-Krieg Phasen höherer Inflation gab: Die Auto-Teuerung liegt weit über der allgemeinen Teuerung. Heise+ kompakt Die Kosten fürs Autofahren sind in den vergangenen zehn Jahren schneller gestiegen als Gesamtinflation und Gehälter. Das betrifft die kleinsten Autos am stärksten.
Branchenfolgen
Sie wurden über 15 Jahre nominal rund doppelt so teuer und auch inflationsbereinigt bleibt ein kräftiges Kostenplus. Die Hauptgründe sind Regulierung und Elektrifizierung. Blickt man jedoch auf längere Zeiträume, bleiben die Gesamtkosten fürs Autofahren relativ konstant.
Eine Kostensenkung oder sonstige Besserung ist nicht absehbar. Der Text beleuchtet die Gründe in der Reihenfolge ihrer Relevanz: Elektrifizierung, Bürokratie, Lieferkettenanfälligkeit, Wohlstand, Inflation und Handelspolitik. Am Ende blicken wir in die Zukunft auf mögliche Lösungswege aus der Kostenspirale.
Dabei zeigt sich: Mit den festgefahrenen Positionen der EU-Stakeholder wird das schwierig. Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Warum (kleine) Autos so teuer geworden sind". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





