
Iran-Krieg: Ölreserve der USA fällt auf tiefsten Stand seit 40 Jahren
Folge des Irankriegs Ölreserve der USA fällt auf tiefsten Stand seit 40 Jahren Der Krieg gegen Iran hat auch in den USA die Benzinpreise massiv steigen lassen. Als Reaktion hat die Trump-Regierung die Notfallreserven...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Folge des Irankriegs Ölreserve der USA fällt auf tiefsten Stand seit 40 Jahren Der Krieg gegen Iran hat auch in den USA die Benzinpreise massiv steigen lassen. Als Reaktion hat die Trump-Regierung die Notfallreserven angezapft. Und die nähern sich nun einer riskanten Marke.
25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Öllager der USA (in Freeport, Texas im Jahr 2020) Foto: Adrees Latif / Im Irankrieg ist die strategische Ölreserve der USA auf den niedrigsten Stand in mehr als 40 Jahren gefallen.
Die Einzelheiten
Stand Juni bevorrateten die Vereinigten Staaten noch 340,3 Millionen Barrel Öl, wie das Energieministerium in Washington mitteilte – so wenig wie seit Juli 1983 nicht mehr. Ein Barrel entspricht rund 159 Litern. Die psychologisch wichtige Marke von 300 Millionen Barrel an gilt vielen Beobachtern als Schmerzgrenze , gerade um auch für mögliche Naturkatastrophen wie Hurrikans stets gewappnet zu sein.
Beim aktuellen Tempo wäre die Marke spätestens Ende Juli erreicht. Vor dem Hintergrund des Ölpreisschocks im Irankrieg hatten die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energie-Agentur (IEA) im März die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen. US-Präsident Donald Trump spielte das Ausmaß jedoch herunter.
Der US-Ölvorrat werde »ein bisschen reduziert, und dadurch sinken die Preise«, sagte er. Trump steht durch den massiven Anstieg der Treibstoffpreise im Irankrieg innenpolitisch seit Monaten unter Druck. Vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen im November sind seine Zustimmungswerte deutlich gesunken.
Was Experten sagen
Am Sonntag hatte Trump ein Rahmenabkommen mit Iran angekündigt, das den von ihm befohlenen Krieg und die Ölkrise beenden soll (mehr hier). Viele Details sind allerdings unklar. Die IEA und andere Organisationen hatten andernfalls vor Treibstoffmangel in diesem Sommer gewarnt.
Lager waren zum Beginn der Angriffe nicht vollDie USA hatten ihre eiserne Reserve nach der Ölkrise der Siebzigerjahre eingerichtet. Sie ist für 714 Millionen Barrel ausgelegt. Kurz nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran Ende Februar bevorrateten die Vereinigten Staaten jedoch nur rund 415 Millionen Barrel Öl.
Mehr zum Thema Wacklige Lage: Was der mögliche Irandeal für die Energiepreise bedeutet Von Claus Hecking, Benedikt Müller-Arnold und Stefan Schultz Reaktion auf Ankündigung von Abkommen: Ölpreis sinkt deutlich, Aktienkurse in Asien schnellen nach oben ADAC-Auswertung: Spritpreisregel verursacht Rekordschwankungen Trump hatte seinem Amtsvorgänger Joe Biden von den Demokraten immer wieder vorgeworfen, die Reserve aus politischen Gründen angezapft und die USA damit im Fall eines Krieges geschwächt zu haben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





