
Israel: Finanzminister Smotrich kippt Hebron-Abkommen mit Palästinensern
Konflikt mit Palästinensern im Westjordanland Israel weitet Kontrolle in Hebron aus Der rechtsextreme israelische Minister Bezalel Smotrich kündigt eine jahrzehntealte Vereinbarung mit der Palästinenserbehörde auf:...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Konflikt mit Palästinensern im Westjordanland Israel weitet Kontrolle in Hebron aus Der rechtsextreme israelische Minister Bezalel Smotrich kündigt eine jahrzehntealte Vereinbarung mit der Palästinenserbehörde auf: Sämtliche Befugnisse in Hebron obliegen nun allein Israel. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Hebron im Westjordanland (Februar 2026) Foto: Mamoun Wazwaz / XinHua / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich hat eine drei Jahrzehnte alte Vereinbarung mit der Palästinensischen Autonomiebehörde aufgekündigt. »Ich habe das Hebron-Abkommen aufgehoben«, schrieb Smotrich in einem Post auf der Plattform X .
Das bedeute, dass zahlreiche Befugnisse in der geteilten Stadt Hebron im Westjordanland und an den dortigen heiligen Stätten nicht länger bei der palästinensischen Stadtverwaltung von Hebron lägen, »sondern wieder vollständig in die Verantwortung des Staates Israel zurückkehren«, schrieb Smotrich. Man setze die »Revolution« zur Legalisierung der israelischen Siedlungen und der »Vertiefung der israelischen Souveränität« im Westjordanland fort, schrieb Smotrich. Zuletzt war es immer wieder zu Übergriffen israelischer Siedler auf Palästinenser im Westjordanland gekommen – Menschen wurden getötet.
(Lesen Sie hier mehr dazu. )Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas warnte nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa vor »schwerwiegenden Folgen« der Entscheidung. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, unverzüglich einzugreifen und die israelischen Behörden dazu zu bewegen, die »äußerst gefährliche« Entscheidung rückgängig zu machen.
Was Experten sagen
Der Schritt untergrabe die Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern im Rahmen einer Zweistaatenlösung. Abkommen regelte Teilung der StadtDas Hebron-Abkommen war 1997 unter einer Regierung von Benjamin Netanyahu vereinbart worden, der damals ebenfalls Ministerpräsident war. Es sah unter anderem die Teilung der Stadt vor: Israel kontrollierte ein Fünftel der Stadt, um Hunderte jüdische Siedler zu schützen.
Insgesamt leben in der Stadt nach Schätzungen rund 200. Das israelische Nachrichtenportal »ynet« schrieb, fast drei Jahrzehnte lang hätten bestimmte Planungs- und Baumaßnahmen im jüdischen Teil Hebrons sowie an den nahegelegenen heiligen Stätten der Zustimmung der Stadtverwaltung von Hebron oder einer besonderen politischen Genehmigung bedurft. Smotrichs neue Entscheidung übertrage diese Befugnisse auf israelische Planungsbehörden.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





