
Italien: Strand auf Sardinien verbietet Sonnenschirme für 10- bis 65-Jährige
Kontroverse in Italien Strand auf Sardinien verbietet Sonnenschirme für Menschen zwischen 10 und 65 Jahren Dieses Sonnenschirmverbot bringt Badegäste auf die Palme: An einem Strand auf der italienischen Insel Sardinien...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kontroverse in Italien Strand auf Sardinien verbietet Sonnenschirme für Menschen zwischen 10 und 65 Jahren Dieses Sonnenschirmverbot bringt Badegäste auf die Palme: An einem Strand auf der italienischen Insel Sardinien gelten in diesem Sommer strenge Regeln. Das ist der Grund dafür. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Strand Punta Molentis in Villasimìus an der Südostküste Sardiniens Foto: Larry Malvin / Pond5 Images / IMAGO Zugang nur für eine bestimmte Zahl von Personen und nach vorheriger Reservierung, ein Sonnenschirmverbot für Menschen zwischen 10 und 65 Jahren: Diese Maßnahmen gehören zu mehreren Auflagen, die die örtlichen Behörden für den Strand Punta Molentis in Villasimìus an der Südostküste Sardiniens verhängt haben – als Teil einer Initiative zum Schutz der Umwelt. Das berichten unter anderem die italienische Tageszeitung »La Repubblica« und der britische »Guardian« .
Die Einzelheiten
Demnach dürfen Besucher den Strand nur zwischen 8 und 20. Zudem muss pro Person zehn Euro für den Eintritt gezahlt werden. Einen Sonnenschirm dürfen nur Familien mit Kindern unter 10 Jahren aufstellen – und auch nur einen einzigen – sowie Menschen ab 65 Jahren.
Pavillons, Zelte und andere Schattenspender seien verboten, hieß es. Die Regeln gelten bis Ende Oktober. »Entweder meinen Opa mitbringen oder bis morgen ein Kind bekommen?
«Die Gemeinde Villasimìus begründete die Maßnahmen mit dem Schutz des fragilen Strandes, dessen natürliche Schönheit bewahrt werden solle. Ein Waldbrand im vergangenen Jahr und »außergewöhnliche Meereswetterereignisse« hätten sie dazu veranlasst. »Aus diesem Grund ist es notwendig, die menschlichen Auswirkungen zu begrenzen und den Schutz dieses Erbes für künftige Generationen sicherzustellen«, heißt es in einer Mitteilung .
Was Experten sagen
Bei Strandbesuchern hält sich das Verständnis dafür offenbar in Grenzen. Online lösten die Regelungen eine Mischung aus Unglauben und Belustigung aus, wie der »Guardian« berichtet. Zugleich seien Sorgen über Risiken wie Hautkrebs oder Hitzschlag laut geworden.
»Um einen Schirm aufzustellen, muss ich mir ein Kind mieten?? «, fragte ein Kommentator demnach unter einem Beitrag, der die Regeln auf der Facebook-Seite der Gemeinde Villasimìus bekannt gab. Ein anderer scherzte: »Also muss ich, um mit Sonnenschirm an den Strand zu gehen, entweder meinen Opa mitbringen oder bis morgen ein Kind bekommen?
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





