
Kanada plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
Gesetzentwurf vorgelegt Kanada plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige Kinder und Jugendliche in Kanada sollen künftig nicht mehr auf soziale Medien zugreifen dürfen. Ein Gesetzentwurf zur Altersbegrenzung wurde...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gesetzentwurf vorgelegt Kanada plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige Kinder und Jugendliche in Kanada sollen künftig nicht mehr auf soziale Medien zugreifen dürfen. Ein Gesetzentwurf zur Altersbegrenzung wurde nun vorgelegt. Vorgesehen sind auch strengere Kontrollen für KI-Inhalte.
36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kind am Handy (Symbolbild) Foto: Cavan Images / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Kanada will Kindern und Jugendlichen den Zugang zu sozialen Netzwerken deutlich erschweren: Die Regierung in Ottawa hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Social-Media-Konten für Nutzerinnen und Nutzer unter 16 Jahren untersagen soll. Mehr zum Thema Mindestalter für TikTok, Instagram und Co. : Australiens Social-Media-Verbot ist revolutionär.
Und kinderleicht zu umgehen Aus Melbourne und Sydney berichtet Cornelius Dieckmann Umfrage des ZDF: Mehrheit der Deutschen für Social-Media-Verbot bei Kindern Social-Media-Sucht: »Ich war kein Mensch mehr. Ich war nur eine Hülle« Aufgezeichnet von Maik Großekathöfer Kulturminister Marc Miller begründete den Schritt mit den Risiken digitaler Angebote für Minderjährige. »Wir haben die sehr ernsten Folgen gesehen, die aus Online-Medien erwachsen können«, sagte er.
Was Experten sagen
»Die Sicherheit von Kindern darf kein bloßer Nebengedanke sein. « Deshalb sollten Social-Media-Konten künftig erst ab einem Alter von 16 Jahren eröffnet werden können. Zugleich will Ottawa auch stärker gegen problematische Angebote vorgehen, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt werden – entsprechende Inhalte und Dienste sollen strenger kontrolliert werden.
Ob und wann das Vorhaben in Kraft treten könnte, ist offen: Der Entwurf muss das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Schon jetzt ist absehbar, dass die praktische Umsetzung politisch umkämpft sein dürfte – etwa bei der Frage, wie Plattformen das Alter verlässlich prüfen sollen, ohne neue Datenschutzprobleme zu schaffen. Debatte wird in immer mehr Ländern geführtInternational wächst der politische Druck auf große Plattformen, um Kinder besser zu schützen.
Im Dezember führte Australien als erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ein. Es folgten inzwischen mehrere Länder, in denen ein solcher Schritt vollzogen, beziehungsweise in die gesetzgeberischen Wege geleitet wurde. Auch in Europa wird über Altersgrenzen und schärfere Regeln diskutiert – in Deutschland etwa wird ein Verbot bis zu einem bestimmten Alter immer wieder debattiert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





