
KI-Hype vs. Realität: Warum Technologie allein nicht reicht
In seiner Keynote auf der data2day 2025 stellt Dr. Michael Zimmer den Menschen ins Zentrum der KI-Transformation – nicht die Technologie. Unter dem Leitgedanken „V³ – Verständnis, Vertrauen und Verantwortung“ zeigt er...
Anthropic — What company has the best second artificial intelligence model at the end of June?
Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: In seiner Keynote auf der data2day 2025 stellt Dr. Michael Zimmer den Menschen ins Zentrum der KI-Transformation – nicht die Technologie.
Unter dem Leitgedanken „V³ – Verständnis, Vertrauen und Verantwortung“ zeigt er auf, dass KI in der Unternehmenspraxis weit mehr erfordert als technische Implementierung. Am Beispiel Klarna illustriert er, wie Unternehmen zunächst massiv auf KI-gestützte Automatisierung setzten und Personal abbauten, nur um später festzustellen, dass menschlicher Kundenkontakt unersetzlich ist.
Eine MIT-Sloan-Studie untermauert zwar Produktivitätssteigerungen von bis zu 42 % bei Einzelaufgaben – in der Gesamtbetrachtung sei jedoch keine signifikante Veränderung messbar. Zimmer warnt vor dem Reflex, KI als Universallösung für strukturelle Probleme wie unübersichtliche Dokumentenablagen oder fehlerhafte Prozesse einzusetzen, und bringt es auf den Punkt: „Shit in, shit out“ – ohne saubere Daten und Prozesse liefert auch KI keine brauchbaren Ergebnisse.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.




