Krypto als Hacker-Werkzeug: Chainalysis warnt vor neuem Trend

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Bitcoin 1 Minute
Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Technologie Sicherheit Krypto wird zur Waffe: Hacker setzen auf BlockchainsCyberkrieg wird Onchain Krypto als Hacker-Werkzeug: Chainalysis warnt vor neuem TrendDie Zahl bösartiger Aktivitäten auf Blockchains ist innerhalb eines Jahres stark gestiegen. Chainalysis sieht dahinter vor allem Akteure mit staatlichen Verbindungen. von Josip Filipovic 17.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs66. 12 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Besonders Nordkorea ist für Hackerangriffe bekannt Hacker nutzen öffentliche Blockchains offenbar immer häufiger als Teil ihrer Angriffs-Infrastruktur. Laut einer neuen Analyse von Chainalysis ist die Zahl der Fälle, in denen Schadsoftware-Befehle oder technische Informationen direkt auf Blockchains gespeichert wurden, innerhalb eines Jahres um 420 Prozent gestiegen.
Marktdynamik
Rund zwei Drittel der neuen Aktivitäten pro Quartal sollen dabei auf staatlich verbundene Akteure zurückgehen. Our latest research shows how North Korean and Iranian hackers are increasingly launching hard-to-stop cyberattacks. And they’re using blockchains to do it.
We call the attack tactic “Blockchain Dead Drops,” or BDDs. BDDs are getting more sophisticated, more prevalent, and… pic. com/mBx8EyMmQ8— Chainalysis (@chainalysis) September 17, 2026 Besonders auffällig sind Gruppen mit Verbindungen zu Nordkorea und dem Iran.
Chainalysis ordnete bislang nicht zugewiesene Aktivitäten auf Tron, Aptos und der BNB Smart Chain der nordkoreanisch verbundenen Gruppe UNC5342 zu. Die Angreifer nutzten mehrere Netzwerke gleichzeitig, um infizierte Geräte auch dann weiter steuern zu können, wenn einzelne Teile ihrer Infrastruktur ausfallen. Krypto-Netzwerke werden Teil der Angriffsinfrastruktur Der Vorteil für die Angreifer liegt ausgerechnet in einer Kerneigenschaft öffentlicher Blockchains: Einmal gespeicherte Informationen lassen sich kaum wieder entfernen.
Auswirkungen auf die Märkte
Selbst wenn Domains oder Server abgeschaltet werden, können infizierte Geräte weiterhin auf die hinterlegten Daten zugreifen. Das macht solche Angriffe für Ermittler und Sicherheitsfirmen deutlich schwerer vollständig zu stoppen. Lest auch Verstärkte Strafverfolgung Südkorea setzt im Kampf gegen Krypto-Kriminalität auf Chainalysis Auch mutmaßlich mit dem Iran verbundene Akteure sollen Bitcoin-Transaktionen für diesen Zweck genutzt haben.
Chainalysis fand verschlüsselte Befehls- und Kontrollroutingdaten, über die Schadsoftware neue Anweisungen abrufen konnte. Die Zuordnung erfolgte allerdings nicht allein über die Blockchain, sondern zusätzlich über bekannte Malware-Muster oder anderen Serverstrukturen. Zudem registrierte Chainalysis seit Juli 2025 einen starken Anstieg bösartiger Blockchain-Schreibvorgänge.
Das Unternehmen sieht einen zeitlichen Zusammenhang mit leistungsfähigeren KI-Modellen, die auch schädlichen Code erzeugen können, betont aber ausdrücklich, dass sich daraus keine direkte Nutzung durch die Angreifer beweisen lässt.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.





